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Neuer Brandbrief für Gesundheitsminister

Erneut steht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) unter Druck. Am Montag ging ein Mahnbrief an den Minister raus. Diesmal wendet sich der Geschäftsführer einer Diakoniestation mit mehr als 200 Mitarbeitenden aus Nordrhein-Westfalen an den CDU-Politiker. In seinem Brief stellt Peter Siebel zehn Forderungen. Unter anderem müssten kurzfristig 30.000 neue Pflegefachkraftstellen geschaffen werden. Ab kommendem Jahr sei ein gesetzlich festgelegter Mindestbruttolohn von 3.000 Euro pro Monat für examinierte Pflegende nötig.

Die von der Großen Koalition vorgesehenen 8.000 Stellen seien nicht einmal der Tropfen auf den heißen Stein. Heruntergebrochen auf die Einrichtungen in Deutschland und die Zahl an pflegebedürftigen Patienten dort, bedeuteten diese 8.000 Stellen lediglich 80 Sekunden mehr Zeit pro Tag an Zuwendung für den Einzelnen. "Die Pflege in Deutschland ist es wahrhaftig leid, derart schlecht behandelt zu werden und mit leeren Versprechen abgespeist zu werden. Wir brauchen einen Neuanfang", schreibt Siebel in einem zweiten Brief an die stellvertretende SPD-Vorsitzende Malu Dreyer. An Spahn gerichtet fordert er: "Wir brauchen ein ganz starkes Signal von Ihnen! Jetzt!"

Das Schreiben ist nicht die erste kritische Stimme in Richtung Gesundheitsminister. Eine Krankenschwester hatte jüngst in einem offenen Brief an Spahn ihrem Unmut über die Situation in der Pflege Luft gemacht. 

Dann zogen Patientenschützer, Politiker anderer Parteien und die Protestaktion "Pflegekräfte in Not" nach und kritisierten Spahns pflegepolitische Überlegungen. 

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