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Westerfellhaus: "Pflege aufzuwerten, ist mein oberstes Ziel"

Der neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, will Pflegenden eine stärkere Stimme in der Politik geben. "Pflege aufzuwerten ist mein oberstes Ziel", sagte er im Interview mit BibliomedPflege. Dazu müsse die Regierung nicht nur mehr Geld in die Hand nehmen, sondern auch offen sein für "unkonventionelle Maßnahmen". Denn ein „weiter so wie bisher“ könne es nicht mehr geben, betonte Westerfellhaus. "Ich will von der Regierung künftig nicht erklärt bekommen, dieses oder jenes können wir nicht ändern. Solch eine Begründung brauche ich nicht, sondern ich möchte wissen, wie ich etwas ändern kann. Denn wir sind angesichts der angespannten Lage sozusagen zum Erfolg gezwungen", so der Pflegebevollmächtigte weiter. "In der Position eines Staatssekretärs bin ich hier in einer starken Position, in der ich sicherlich in den kommenden vier Jahren viel erreichen kann und auch will."

Insgesamt müsse Bürokratie weiter abgebaut, politische Rahmenbedingungen verbessert und die Ausbildung gestärkt werden. Die jetzt von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf den Weg gebrachte  Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die künftige einheitliche Pflegeausbildung, sei nur eine Woche nach Amtsantritt von Spahn diesbezüglich ein wichtiges Zeichen für die Pflege.

Künftig müssten sich allerdings die Ausbildungsträger darauf verlassen können, dass die Ausbildung "vernünftig finanziert" werde und dass es keine Begrenzungssysteme gebe, die in der derzeitigen Fachkräftesituation auf genehmigte Ausbildungszahlen zurückgriffen. 

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