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Gehälter

Pflegende verdienen immer noch unter Durchschnittsgehalt

Die Gehälter in der Pflegebranche sind zwar gestiegen, aber sie liegen immer noch unter dem Durchschnittsgehalt aller anderen Branchen.

Zwar sind die Gehälter in der Pflegebranche gestiegen, dennoch liegen sie immer noch deutlich unter dem Durchschnittsgehalt aller anderen Branchen. Das geht aus aktuellen Zahlen des Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor.

Zwischen den Pflegefachberufen klafft auch je nach Beschäftigungsfeld nach wie vor eine Lücke. So verdienen Pflegefachpersonen in der Altenpflege immer noch deutlich weniger als Gesundheits- und Krankenpflegende.

Große Lücken zwischen Beschäftigungsgeldern und Regionen

Laut BA betrug das mittlere Entgelt für Altenpflegende im Jahr 2019 in Deutschland 3.032 Euro, für Gesundheits- und Krankenpflegende 3.547 Euro.

Auch regional zeigen sich deutliche Unterschiede: So verdienen Altenpflegende in Schleswig-Holstein rd. 2.964 Euro, in Nordrhein-Westfalen ca. 3.134 Euro.

Gesundheits- und Krankenpflegende verdienen in Schleswig-Holstein durchschnittlich 3.550 Euro und in Nordrhein-Westfalen rd. 3.667 Euro.

Dichter: "Weiterhin konstant niedriges Niveau"

"Trotz längst erforderlicher Meldungen über steigende Gehälter in den Pflegeberufen gibt es keinen Grund, sich auf Lorbeeren auszuruhen, die sich noch niemand verdient hat", kommentierte der Vorsitzende des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest, Martin Dichter, die aktuellen Zahlen. Die Gehaltsentwicklung in den Pflegefachberufen weise lediglich in die richtige Richtung bei einem weiterhin konstant niedrigen Niveau.

"Die aktuellen Zahlen zeigen auf, wie weit der Weg für Arbeitgeber und Gewerkschaften noch ist, um die Gehälter in den Mangelberufen der Pflege auf das Durchschnittsniveau aller Gehälter in Deutschland anzuheben", so Dichter weiter.

"Pflegegehälter müssen konkurrenzfähig werden"

Das Gehalt sei und bleibe ein entscheidender Faktor der Attraktivität eines Berufs. Um Menschen in den Pflegeberufen zu halten und neu für diese zu begeistern, müssten die Gehälter der Pflegeberufe "unbedingt wieder konkurrenzfähig" werden.

Erst vor wenigen Wochen veröffentlichte der DBfK das Positionspapier "Konkurrenzfähige Pflegelöhne – Welches Lohnniveau macht die Pflegebranche wettbewerbsfähig?".

Der DBfK Nordwest fordert diesbezüglich ein Einstiegsgehalt von 4.000 Euro brutto für alle Pflegefachberufe.

 

https://www.bibliomed-pflege.de/news/dbfk-fordert-75-euro-je-schicht-fuer-alle-pflegenden

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