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Höhere Entlohnung von Pflegenden

DBfK fordert 75 Euro je Schicht für alle Pflegenden

Der DBfK hat eine Zulage von 75 Euro pro geleisteter Schicht und 5 zusätzliche Urlaubstage für alle Pflegefachpersonen gefordert.
Der DBfK hat eine Zulage von 75 Euro pro geleisteter Schicht und 5 zusätzliche Urlaubstage für alle Pflegefachpersonen gefordert.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat eine umgehende Zulage und zusätzliche Urlaubstage für Pflegende gefordert. Sie leisteten einen besonderen Beitrag in der aktuellen COVID-19-Pandemie, viele Überstunden und seien einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt – und das voraussichtlich noch über viele Wochen, wie DBfK-Präsidentin Christel Bienstein am Dienstag betonte. Diese besondere Belastung müsse sich auf dem Gehaltszettel widerspiegeln.

Der DBfK fordert deshalb als "kurzfristige Lösung und Einstieg in eine deutliche Verbesserung der Situation" während der Pandemie eine steuer- und sozialversicherungsbeitragsfreie Zulage von 75 Euro pro geleisteter Schicht für alle Pflegefachpersonen. Die Zulagen seien aus Steuermitteln zu finanzieren, sodass alle Bürgerinnen und Bürger beteiligt würden.

5 ZUSÄTZLICHE URLAUBSTAGE FÜR PFLEGENDE

Darüber hinaus will der DBfK für alle Mitarbeitenden in den betroffenen Bereichen 5 zusätzliche Urlaubstage in diesem Jahr. Diese könnten nach Abklingen der Pandemie genommen werden und über Aufstockung der Personalkapazitäten ausgeglichen werden.

Letztlich sei es überfällig, nach der Pandemie die Arbeitsbedingungen in der Pflege deutlich zu verbessern und auch die Vergütung nachhaltig anzuheben. Dazu gehört für den DBfK eine "deutliche Anhebung des Einkommens der Pflegefachpersonen". Hier sei ein Einstiegsgehalt in Höhe von 4.000 Euro brutto angemessen.

"Wir fordern deshalb die Tarifparteien auf, Verhandlungen mit dieser Zielvorgabe aufzunehmen. Von der Bundesregierung erwarten wir, im Anschluss einen solchen Tarifabschluss für allgemeingültig zu erklären, damit auch nicht tarifgebundene Bereiche davon profitieren", betonte Bienstein.

Erst am Dienstag mahnte auch die Weltgesundheitsorganisation verstärkte Investitionen in Pflege an.

Vergangenes Wochenende hatten sich Verdi und die Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche auf eine Sonderprämie von 1.500 Euro für Pflegende geeinigt. Das betrifft aber lediglich jene Pflegende, die auch in dem Arbeitgeberverband organisiert sind.

Ministerpräsident Markus Söder hatte vor wenigen Tagen allen bayerischen Pflegenden eine steuerfreie Bonuszahlung versprochen.

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