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Universitäre Pflegewissenschaft

Lehramtsstudiengänge an PTHV weiterhin mit Uni Koblenz

Doch noch kein Stopp für die Lehramtsstudienangebote für Pflege an der PTHV. Sie bleiben zunächst bestehen.

Der Studiengang "Lehramt Pflege an Berufsbildenden Schulen" an der Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) kann – zunächst – gemeinsam mit der Universität Koblenz-Landau fortgesetzt werden. Das teilte das Ministerium für Weiterbildung, Wissenschaft und Kultur (MWWK) in Rheinland-Pfalz am Montag mit.

Ab WS 2022/23 kostenlos an Uni Koblenz-Landau

Dank "konstruktiver Gespräche" mit Vertreterinnen und Vertretern der PTHV sei es gelungen, eine Einschreibung für die Bachelor- und Masterstudiengänge im Wintersemester 2021/2022 zu vereinbaren.

Ab dem Wintersemester 2022/23 sollen die Studiengänge in alleiniger Verantwortung der Uni Koblenz-Landau fortgeführt werden.

Bislang ist das Studium an der privaten Hochschule kostenpflichtig, künftig soll es an der Uni kostenlos sein.

Die PTHV Vallendar hatte Anfang April das Aus der pflegewissenschaftlichen Fakultät inkl. aller bis dato angebotenen Studienmöglichkeiten bekanntgegeben.

Teilerfolg für Studierende der Pflegewissenschaft

Daraufhin regte sich nicht nur heftiger Protest aus der Profession Pflege, sondern auch Studierende selbst wurden aktiv und starteten eine Landtagspetition für den Erhalt der Pflegewissenschaften.

Die Fakultät an der PTHV mit 8 Lehrstühlen in Vallendar ist die einzige für Pflegewissenschaft in Deutschland.

Bedeutung der akademischen Pflege

Im April hatten Studierende und Ehemalige der Hochschule in Vallendar demonstriert. Sie wollten nach eigenen Aussagen mit ihrer Aktion darauf aufmerksam machen, wie wichtig die Pflege auch in der akademischen Ausbildung ist. Die private Hochschule in Vallendar sei ein Leuchtturm-Projekt der Pflegewissenschaften und das Aus ein schlechtes Signal für den gesamten Berufszweig.

Laut der Geschäftsführung der Hochschule macht die Fakultät für Pflegewissenschaften pro Jahr ca. 1,5 Mio. Euro Minus, weil es nicht genügend interessierte Studierende gebe. Das liege u. a. auch daran, dass es zu wenige attraktive und gut bezahlte Jobs in der Pflege gebe.

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