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Öffentlichkeitskampagne

Bundesweite Aktion soll Pflegeberufe stärken

Auf die Möglichkeiten des Pflegeberufs aufmerksam machen, mehr Menschen für diesen Job begeistern - das soll die neue Kampagne "Mach Karriere als Mensch!" schaffen.
Auf die Möglichkeiten des Pflegeberufs aufmerksam machen, mehr Menschen für diesen Job begeistern - das soll die neue Kampagne "Mach Karriere als Mensch!" schaffen.

"Mach Karriere als Mensch!" – unter diesem Motto hat das Bundesfamilienministerium am Dienstag in Berlin eine deutschlandweite Informations- und Öffentlichkeitskampagne zu den neuen Pflegeausbildungen gestartet. Sie soll auf die Möglichkeiten des Pflegeberufs aufmerksam machen und mehr Menschen für dieses Tätigkeitsfeld begeistern.

Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Pflegeschulen erhalten entsprechende Starterpakete mit Materialien und Informationen.

"Für mich ist klar: Wer eine Ausbildung in der Pflege beginnt, ergreift einen Beruf mit Perspektive. Denn Pflegeprofis werden in Deutschland dringender gebraucht als je zuvor", sagte die zuständige Ministerin Franziska Giffey (SPD) zum Startschuss der Aktion.

"Pflegeberuf hat viel zu bieten"

Während der Auftaktveranstaltung wurden besonders die Karrierechancen einer Ausbildung in der Pflege dargestellt.

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, betonte, wie vielfältig und erfüllend ein Beruf in der Pflege sei. Die neuen Pflegefachfrauen und -männer würden für alle Versorgungsbereiche und für alle Patientengruppen ausgebildet – vom Säugling bis zum Hochbetagten. "Mir fällt kein anderer Beruf ein, der so viel zu bieten hat!"

Die Kampagne ist Teil der Konzertierten Aktion Pflege (KAP), mit der die Pflege insgesamt aufgewertet werden soll.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) – als Mitglied einer der Arbeitsgruppen innerhalb der KAP – unterstützt zwar die Kampagne, findet aber auch kritische Worte: Die mit der Aktion verbundene Steigerung der Ausbildungszahlen um 10 % bis zum Jahr 2023 sage zunächst nichts über die Qualität der Ausbildung aus.

"Politischer Druck, Ausbildungszahlen zu steigern, birgt immer das Risiko, bei Auswahlverfahren alle Augen zuzudrücken", bemängelte DBfK-Präsidentin Christel Bienstein.

Derzeitige Auszubildende nicht vergessen

Wenn die Kampagne erfolgreich sein solle, müssten zuallererst die momentanen Auszubildenden eine positive Veränderung erleben, sich als Lernende wahrgenommen und wertgeschätzt fühlen. Nur dann würden sie dem Beruf erhalten bleiben und mit Überzeugung werben für eine Branche, die sich "dringend wieder als anstrebenswerte Zukunftsperspektive aufstellen" müsse.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft sieht in der Aktion "einen wichtigen und notwendigen Schritt". Dies nicht zuletzt deshalb, weil nach neuesten Hochrechnungen in den kommenden 10 Jahren fast 190.000 zusätzliche Pflegende benötigt werden.

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