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Hebammen-Ausbildung

Pflichtstudium kommt

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Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgelegten Gesetzentwurf zur Reform der Hebammenausbildung beschlossen. Künftig sollen Geburtshelferinnen und Geburtshelfer ein duales Studium mit einem hohen Praxisanteil absolvieren. Das duale Studium soll 6 bis 8 Semester dauern und die wissenschaftliche Theorie mit der Praxis verknüpfen.

"Mit dieser Reform machen wir die Hebammenausbildung moderner und attraktiver", warb Spahn für seinen Entwurf, der Anfang Januar 2020 in Kraft treten soll. "Künftig werden Hebammen in einem dualen Studium auf die wachsenden Anforderungen in der Geburtshilfe vorbereitet."

Voraussetzung für das Studium

Das duale Studium verbindet ein wissenschaftliches Studium mit einer beruflichen Ausbildung. Für die gesamte Dauer wird eine Vergütung bezahlt. Voraussetzung für das Studium ist eine 12-jährige Schulausbildung oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem Pflegeberuf. Die 6 bis höchstens 8 Semester schließen mit einer staatlichen Prüfung ab, nach der die Berufsbezeichnung "Hebamme" geführt werden kann.

Bislang werden Hebammen 3 Jahre lang an Hebammenschulen ausgebildet. Ausreichend dafür ist eine 10-jährige Schulbildung. 

Hebammenverband schlägt 3 Änderungen vor

Der Deutsche Hebammenverband begrüßt die Akademisierung, sieht aber auch noch Nachbesserungsbedarf am Gesetzentwurf und schlägt 3 Änderungen vor:

  1. Für die bestmögliche Betreuung der Schwangeren sollte eine Vorbehaltstätigkeit durch Ärztinnen und Ärzte sowie Hebammen festgelegt werden.
  2. Für die Kostenerstattung der freiberuflichen Externats-Hebammen sollte „ein weniger umständlicher Weg“ aufgenommen werden.
  3. Der nachträgliche Titelerwerb aller Hebammen zum Bachelor sollte möglich sein.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte Spahn den Reformschritt angekündigt. Der Gesetzentwurf bedarf noch der Zustimmung des Bundesrats. 

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