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Pflegepersonal-Stärkungsgesetz

BVMed will pflegeunterstützende Technologien stärken

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) setzt sich für eine bessere Förderung von pflegeunterstützenden und die Verweildauer reduzierenden Medizintechnologien und Prozessen ein. Im Gesetzentwurf des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG) sieht der MedTech-Verband die Gefahr von Fehlanreizen, da aufgrund der geplanten Herausnahme der Pflegepersonalkosten aus dem Fallpauschalensystem moderne Verfahren mit höheren Materialkosten benachteiligt würden.

"Die strikte Trennung von Pflegekosten und anderen Kosten im künftigen G-DRG-System führt dazu, dass es keinen wirtschaftlichen Anreiz mehr gibt, in innovative Technologien zu investieren, die heute durch kürzere Liegezeiten und somit niedrigere Pflegekosten kompensiert werden", sagte BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt in der vergangenen Woche.

Fallpauschalen neu kalkulieren

Pflegeunterstützende Technologien entlasteten schon heute die Pflege enorm und kompensierten Engpässe beim Pflegepersonal. Doch das PpSG setze hier falsche Anreize hin zu mehr Personalkosten. Wenn die Pflegekosten tatsächlich aus den DRG herausgelöst würden, müssten die Fallpauschalen neu kalkuliert werden, so Schmitt. Insbesondere DRG, in denen es innerhalb einer Pauschale unterschiedliche Personalkosten gebe, müssten neu kalkuliert werden.

Die entsprechenden Vorgaben seien aus Sicht des BVMed-Chefs durch eine Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vorzunehmen. Generell sollten nur die Kosten der Pflege am Bett aus den DRG herausgenommen werden, jedoch nicht der Funktionsdienst beispielsweise im OP.

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