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Pflegeversicherung belastet Betroffene unterschiedlich stark

Je nach Bundesland sind die Kosten, die pflegebedürftige Personen oder deren Angehörige für einen Heimplatz zahlen müssen, unterschiedlich hoch. Dieser Eigenanteil ist mit 237 Euro monatlich in Thüringen am geringsten und mit 872 Euro in Berlin am höchsten. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage der Links-Fraktion im Bundestag hervor. Im Schnitt liegt demnach der Eigenanteil für die Pflege bei rund 600 Euro im Monat.

Der Eigenanteil ist zu entrichten, weil die gesetzliche Pflegeversicherung im Gegensatz zu der gesetzlichen Krankenversicherung nur einen Teil der Kosten trägt.

"Gute Pflege muss unabhängig vom Geldbeutel und vom Wohnort für jeden möglich sein", sagte die Sozialexpertin der Linken, Sabine Zimmermann. Die Pflege müsse endlich als Vollversicherung ausgestaltet werden, in der alle pflegebedingten Kosten übernommen würden.

Die Unterschiede des pflegebedingten Eigenanteils ergeben sich aus den Schlüsseln für die Personalausstattung, die je nach Bundesland vertraglich festgelegt werden. Regionale Unterschiede können auch entstehen, weil die Personalkosten sich wie das allgemeine Lohnniveau bundesweit durchaus unterscheiden.

Über die künftige Ausgestaltung der Pflegeversicherung wird schon länger diskutiert. Unter anderem liegt ein Reformkonzept der Initiative Pro-Pflegereform liegt auf dem Tisch. 

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