Pflegenotstand, Kostendruck und Personalmangel müssen auf Bundesebene Dauerthemen der künftigen Regierungspartner sein. Das hat die neue Vizepräsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR), Irene Maier, gefordert. Das Thema Pflege müsse in den Koalitionsverhandlungen "mit höchster Priorität" behandelt werden, betonte sie am Dienstag auf einer Veranstaltung des Tagesspiegels in Berlin. "Wir benötigen Taten statt Worte und Versprechungen."
Die dringlichsten Punkte seien unter anderem bessere Rahmenbedingungen für Pflegeberufe in Form von mehr Eigenverantwortung, mehr Mitarbeiter und bessere Bezahlung sowie eine sachgerechte Personalbemessung. Ferner müsse sich die Qualität der Ausbildung verbessern und im Kontext eines neuen Aufgabenzuschnitts der Gesundheitsberufe weiterentwickelt werden.