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Streik an der Charité geht in die nächste Runde

Der Streik der Pflegenden an der Charité – Universitätsmedizin Berlin geht nächste Woche weiter. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten von kommendem Montag, 2. Oktober, an zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. "Wir erwarten, dass die Charité endlich mit einem verbesserten Angebot an den Verhandlungstisch zurückkehrt", sagte das Mitglied der Verdi-Tarifkommission, Carsten Becker, am Dienstag. Die Verhandlungen seien festgefahren, der Druck müsse deshalb erhöht werden. 

Verdi rechnet mit einer hohen Streikbeteiligung. Möglich sei das aufgrund der getroffenen Notdienstvereinbarung Ende vergangener Woche. Der Charité seien bereits Stationen an allen Standorten zur Schließung für kommende Woche gemeldet worden. 

Europas größte Universitätsklinik war bereits in der vergangenen Woche durchgehend bestreikt worden. Die Leitung musste deshalb einen Teil der planbaren Operationen absagen, auch einige Stationen waren geschlossen. 

Verdi kämpft für die Einhaltung von Mindestbesetzungen und will das auch einklagen können. Das lehnt aber die Gegenseite ab und verweist auf den Fachkräftemangel sowie Bemühungen, mit denen das benötigte Personal nach und nach gewonnen werden soll.

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