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Tarifkonflikt

Unbefristete Streiks an Berliner Klinikkonzernen geplant

Verdi ruft zur Urabstimmung über unbefristete Streiks an der Charité und bei Vivantes auf.

Nach dem 3-tägigen Warnstreik an der Charité und bei Vivantes in der Vorwoche hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) nun eine Urabstimmung über einen unbefristeten Streik eingeleitet.

Seit Montag sind die Pflegenden an den Berliner Klinikkonzernen und die Servicebeschäftigten in den Vivantes-Tochterunternehmen aufgerufen, an der Urabstimmung teilzunehmen. Das Ergebnis werde Verdi am kommenden Montag bekanntgeben.

Dazu sagte die stellvertretende Leiterin des Verdi-Landesbezirks Berlin-Brandenburg, Susanne Feldkötter, am Montag:

"Die Arbeitgeber haben es in der Hand, sie können den Arbeitskampf vermeiden. Dafür braucht es aber substanzielle Angebote in den nächsten Tagen."

Schon heute führt die Gewerkschaft weitere Gespräche mit Vivantes über einen Tarifvertrag zur Entlastung des Klinikpersonals – "allerdings keine offiziellen Tarifverhandlungen", wie Verdi in einer Pressemitteilung von Montag verlauten lässt. Morgen sollen dann weitere Verhandlungen mit der Charité erfolgen. Dazu erklärte Verdi-Verhandlungsführerin Meike Jäger:

"Die Charité hat in der vergangenen Woche diskussionswürdige Vorschläge auf den Tisch gelegt, die die Grundlage für die weiteren Verhandlungen bilden."

Vivantes habe laut Verdi "in der Sache aber kein Entgegenkommen" gezeigt und müsse "jetzt endlich ein ernsthaftes Angebot" vorlegen. 

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