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Positionspapier

Pflegerischer Sachverstand als Schlüsselrolle

Der DBfK hat in einem Positionspapier 5 Punkte aufgelistet, die für die Weiterentwicklung der Primärversorgung und der Gesundheitsprofessionen nötig sind.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat in einem Positionspapier 5 Punkte aufgelistet, die für die Weiterentwicklung der Primärversorgung und die Aufgabenverteilung unter den Gesundheitsprofessionen nötig sind.

Vom Mittelmaß an die Spitze

Aktuell leiste sich Deutschland eines der teuersten Gesundheitssysteme weltweit – die Versorgungsqualität in einigen Gesundheitsbereichen liege jedoch gerade mal im Mittelmaß. Mit den Punkten aus dem am Dienstag veröffentlichten Positionspapier ließe sich das ändern, ist der DBfK überzeugt.

Zu folgenden Reformen rät der Berufsverband:

  1. Autonomie von Pflegefachpersonen rechtlich absichern
  2. Pflegefachpersonen als Motor der Innovation für neue Versorgungslösungen anerkennen
  3. Niedrigschwellige Versorgungsstrukturen flächendeckend schaffen
  4. Hochschulische Ausbildung für Pflegefachpersonen aktiv vorantreiben
  5. Politische Reform der Primärversorgung an den Bedarfen entlang ausgestalten

Pflegefachpersonen könnten eine Schlüsselrolle im Gesundheitssystem einnehmen, um eine zukunftssichere und bedarfsgerechte Versorgung zu erreichen, die den Menschen die Unterstützung ermögliche, die individuell erforderlich sei.

DBfK-Präsidentin Christel Bienstein sagte am Dienstag:

"Wir sehen ganz deutlich, dass die Menschen mehr Angebote zur Gesundheitsförderung, Prävention und eine ganzheitliche Begleitung brauchen, um gut versorgt zu sein. Und diese Angebote müssen vor Ort leicht erreichbar sein."

Dazu sei die passende Expertise vorwendig.

Pflege als Motor der Innovationen

 

Außerdem müsse das Wohl der Bürgerinnen und Bürger, Patientinnen und Patienten sowie Menschen mit Pflegebedarf in den Mittelpunkt gestellt und die Aufgabenstellungen gut im Team der Gesundheitsberufe verteilt werden, ergänzte DBfK-Bundesgeschäftsführerin Bernadette Klapper.

"Wir als Gesellschaft können uns nicht leisten, diese Reformen nicht anzugehen."

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