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Fachpersonalsicherung in der Pflege

Pflegeassistenzberufe generalistisch weiterentwickeln

Brandenburgs Sozialministerin Nonnemacher plädiert für ein stärkeres Zusammenwirken der unterschiedlichen Ausbildungsniveaus in der Pflege.

Für Brandenburgs Sozialministerin Ursula Nonnemacher (Bündnis90/Die Grüne) gewinnen Pflegeassistenzberufe im Rahmen der Fachpersonalsicherung in der Pflege an Bedeutung. Mit der 2020 gestarteten generalistischen Pflegeausbildung sei ein wichtiger Schritt für die Fachpersonalsicherung getan worden. Jetzt gehe es darum, auch die derzeitigen Helferausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe bzw. Altenpflegehilfe generalistisch auszurichten und zu einer Pflegefachassistenzausbildung weiterzuentwickeln, sagte die Ministerin am Donnerstag während einer Fachtagung in Potsdam.

Helferausbildungen als Einstieg in die Profession Pflege 

Denn die mit einer ein- bis 2-jährigen Ausbildung qualifizierten Pflegefachassistentinnen und -assistenten würden künftig von zunehmender Bedeutung für die pflegerische Versorgung. Für viele sei die derzeit einjährige Pflegehilfeausbildung der berufliche Einstieg in die Pflege, der dann berufsbegleitend weitere Aufstiegsmöglichkeiten, z. B. zur Pflegefachperson, ermögliche.

Für die geplante generalisierte Assistenzausbildung benötigten die Länder für die anstehende Novellierung eine Rahmenvorgabe des Bunds, die eine verlässliche Finanzierung ermögliche. Nonnemacher betonte:

"Und das heißt eine an das Pflegeberufegesetz angebundene Finanzierungslösung."

Das Zusammenwirken von Pflegefach- und künftiger Pflegeassistenzausbildung sowie akademischer Pflegefachausbildung spiele in Zukunft eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Personalmangel in der Branche. Auch die angemessene Nutzung des Potenzials ausländischer Pflegefachpersonen sei entscheidend.

Gute Kooperationen und Vernetzungen nötig

Das Problem sei nur zu lösen, wenn unterschiedliche, sich ergänzende Handlungsansätze auf verschiedenen Ebenen und mit guten Kooperationen umgesetzt würden.

Dazu zählten z. B.:

  • die Verbesserung der Ausbildungsqualität und -attraktivität über ein in sich passfähiges, novelliertes und generalistisch ausgerichtetes Ausbildungsangebot für Pflegefachpersonen und Pflegeassistenzpersonen,
  • die Verbesserung eines qualifikationsgerechten Einsatzes von Pflegenden in den Krankenhäusern sowie ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen,
  • die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflegepersonal,
  • die Gewinnung und dauerhafte Bindung ausländischer Pflegefachpersonen.

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