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Qualifizierung von mehr Pflegefachpersonen

ICN fordert HERO-Fonds

ICN fordert Einrichtung eines Fonds zur Qualifizierung von mehr Pflegefachpersonen.

Der International Council of Nurses (ICN) hat Regierungen weltweit aufgefordert, einen HERO-Fonds einzurichten, um den Ein- und Umstieg in Pflegeberufe zu fördern.

Während der Corona-Pandemie sei der Mangel an Pflegepersonal weltweit noch einmal überdeutlich geworden: Laut ICN fehlen rd. 6 Mio. beruflich Pflegende. Zudem seien in vielen Wirtschaftszweigen Arbeitsplätze verloren gegangen und die Menschen stünden ohne Perspektive da.

6 Mio. Pflegende fehlen weltweit

Der ICN fordert nun von den Regierungen, Mittel und Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die den Ein- und Umstieg in Pflegeberufe fördern sollen. Über "Fonds for health, education and retraining opportunity" (HERO-Fonds) sollen diese Mittel zweckgebunden eingesetzt werden.

Regierungen müssten Gesundheit in den Mittelpunkt ihrer Konjunkturpläne stellen, betonte ICN-Geschäftsführer Howard Catton. Dies stärke sowohl das Gesundheitssystem als auch das Wirtschaftswachstum.

Gesundheit in den Mittelpunkt von Konjunkturpläne stellen

"Die Pandemie hat uns gezeigt, dass Gesundheitsausgaben keine Kosten, sondern Investitionen sind, die nach der Pandemie auch das Wirtschaftswachstum beschleunigen werden", so Catton Anfang Dezember.

In Deutschland gibt es Umschulungsangebote über die Bundesagentur für Arbeit. Diese könnten nach Ansicht des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) über einen solchen Fonds ausgebaut werden. Die Ausbildungseinrichtungen müssten jedoch in die Auswahl der Umschülerinnen und -schüler einbezogen werden und die Finanzierung der 3-jährigen Ausbildung sollte nach Auffassung des DBfK sichergestellt sein.

"Was wir brauchen, sind gut ausgebildete Pflegefachpersonen, die den Beruf aus Interesse an professioneller Pflege ergreifen wollen, nicht nur aus einer Not heraus. Deshalb ist uns die Forderung von ICN nach strukturierten Investitionen in die Ausbildung und Umschulung unter dem Gesichtspunkt der höchsten Qualitätsstandards so wichtig."

Das betonte DBfK-Präsidentin Christel Bienstein am Donnerstag.

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