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COVID-19-Regelungen für Ältere

DEVAP fordert Pflegeexpertise in Krisenstäben

Dem Deutschen Evangelischen Verband für Altenarbeit und Pflege fehlt ein differenzierter Blick auf Schutzmaßnahmen für die ältere Bevölkerung.
Dem Deutschen Evangelischen Verband für Altenarbeit und Pflege fehlt ein differenzierter Blick auf Schutzmaßnahmen für die ältere Bevölkerung.

Dem Deutschen Evangelischen Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) fehlt im Umgang mit der Corona-Pandemie ein differenzierter Blick auf Schutzmaßnahmen für die ältere Bevölkerung.

Beschäftigte ab 60 und multimorbide 80-jährige Pflegebedürftige in stationären Pflegeeinrichtungen könnten und dürften nicht gleichermaßen als Risikogruppe betrachtet werden, kritisierte der DEVAP-Vorsitzende Bodo de Vries am Mittwoch.

60-Jährige und multimorbide 80-Jährige nicht gleichsetzen

Menschen ab 60 seien pauschal als (Hoch-)Risikogruppe eingestuft worden. Dies widerspreche dem vor der Pandemie gesellschaftlich etablierten differenzierten Altersbild massiv.

"Wir fordern daher, dass die Rechte auf Teilhabe, auf Selbstbestimmung und Mitverantwortung alter Menschen in den veränderten politischen Diskurs der aktuellen Situation bundesweit einbezogen werden", so de Vries. Es müssten Expertinnen und Experten in die Debatten einbezogen werden, die wüssten, über wen und über welche Herausforderungen gesprochen werden.

Zu Beginn der Pandemie hätten bundesweit kommunale Krisenstäbe getagt, um darüber zu befinden, was gut und was schlecht für ältere und alte Menschen bei der Lebensführung in COVID-19-Zeiten sei. Zwar seien unterschiedlichste Bereiche des gesellschaftlichen Lebens dabei berücksichtigt worden. Es fehle aber an einer flächendeckenden Einbeziehung von Pflegeexpertise und Stimmen aus der Seniorenarbeit.

Bereis zu Beginn der Corona-Krise forderte die Pflegekammer Niedersachsen, Pflegende in Krisenstäben zu berücksichtigen. 

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