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Corona-Testkapazitäten

DBfK fordert Teststrategie für Pflegende

Die Kritik wegen fehlender SARS-CoV-2-Tests für Pflegefachpersonen hält an.
Die Kritik wegen fehlender SARS-CoV-2-Tests für Pflegefachpersonen hält an.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat eine "zuverlässige Teststrategie für die Pflege" gefordert. Es könne nicht sein, dass Pflegefachpersonen nur dann Zugang zu Corona-Tests hätten, wenn sie bereits Symptome aufwiesen oder sie beim zuständigen Gesundheitsamt darum bitten müssten, kritisierte DBfK-Präsidentin Christel Bienstein am Dienstag.

Testergebnisse müssten innerhalb eines halben Tages vorliegen

Der DBfK mahnt deshalb einen flächendeckenden Zugang zu kostenlosen Tests für Pflegepersonal an. Diese Tests sollten zudem von den Pflegenden selbst initiiert werden können. Auch müssten alle Personen, die im direkten Kontakt zu Menschen mit Pflegebedarf stehen, schnellstmöglich das Testergebnis mitgeteilt bekommen. In vielen Krankenhäusern sei dies möglich, in Pflegeheimen hingegen nicht.

"Das Testergebnis muss innerhalb eines halben Tages mitgeteilt werden", fordert der Berufsverband. Eine Testung und eine Wartezeit auf das Ergebnis von mehreren Tagen nützte wenig, erhöhe aber das Risiko um ein Vielfaches in den Versorgungsbereichen.

Tests alle 14 Tage wiederholen in Verdachtsfällen

Erforderlich seien außerdem 14-tägige Testwiederholungen in Verdachtsfällend. Das müsse Standard werden.

Von einer einheitlichen Strategie zur Testung des Pflegepersonals sei aber bislang nichts zu hören, bemängelt der DBfK abermals. Dabei müssten die Mitarbeitenden im Gesundheitssystem mit Priorität getestet werden und seien auch bei Impfungen zu bevorzugen, sobald ein wirksamer Impfstoff vorliege.

Angesichts der bundesweit steigenden Infektionszahlen plädierte auch die Pflegekammer Schleswig-Holstein erneut für regelmäßige und umfängliche SARS-CoV-2-Tests von Pflegefachpersonen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

Großflächige Tests in Kliniken und Pflegeeinrichtungen nicht die Regel

"Was allen Reiserückkehrern gerade kostenfrei zur Verfügung gestellt wird, sollte für Pflegende und andere Gesundheitsberufe schon lange eine Selbstverständlichkeit sein", betonte Kammerpräsidentin Patricia Drube. Auch eine sichere Versorgung mit Schutzmaterialien sei in allen pflegerischen Settings ein Muss.

Sinnvoll seien bei Pflege- und Gesundheitspersonal bis zu 2 Tests pro Woche, verdeutlichte Drube.

Erst vor wenigen Tagen hatte auch die Pflegekammer Niedersachsen kritisiert, dass regelmäßige Tests für Pflegende nicht vorgesehen sind.

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