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Pflegelöhne

DBfK will Einstiegsgehalt von 4.000 Euro

In einem Positionspapier verlangt der DBfK ein bundesweites monatliches Bruttoeinstiegsgehalt für alle Pflegefachpersonen von 4.000 Euro.
In einem Positionspapier verlangt der DBfK ein bundesweites monatliches Bruttoeinstiegsgehalt für alle Pflegefachpersonen von 4.000 Euro.

In einem aktuellen Positionspapier verlangt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ein bundesweites monatliches Bruttoeinstiegsgehalt für alle Pflegefachpersonen von 4.000 Euro. Selbstverständlich müsse dieses Gehalt mit zunehmender Berufserfahrung und beruflicher Spezialisierung steigen, so der DBfK in der vergangenen Woche.

Angesichts der in den einzelnen Bundesländern und den jeweiligen Einrichtungsarten – vom Krankenhaus bis zum ambulanten Pflegedienst – sehr unterschiedlichen Gehälter sei dieser Schritt für eine leistungs- und verantwortungsgerechte Vergütung notwendig.

Vergleich mit Lohnniveau anderer Fachberufe hinkt 

Pflegefachpersonen in der Langzeitpflege erhielten etwa generell niedrigere Löhne als ihre Kolleginnen und Kollegen im Krankenhaus. Ein Lohngefälle bestehe zudem nach Einrichtungsart. Im Verhältnis zum mittleren Einkommen aller Fachberufe liege das Einkommen der Pflegefachpersonen im Krankenhaus je nach Bundesland, West- oder Ostdeutschland moderat bis deutlich über dem Referenzeinkommen, wohingegen das Einkommen der Pflegefachpersonen in der Langzeitpflege deutlich darunter liege und mit etwa 2.700 Euro rund 920 Euro weniger betrage als im Krankenhaus.  

"Aufgrund des erheblichen Anteils an Zulagen für die Arbeit zu ungünstigen Zeiten oder unter erschwerten Bedingungen führt der Vergleich mit dem Lohnniveau anderer Fachberufe zu einem falsch positiven Ergebnis", betonte DBfK-Präsidentin Christel Bienstein. Werde dies berücksichtigt, zeige sich, dass die Pflegelöhne angesichts der großen Verantwortung und der stets hohen Arbeitsbelastung den Pflegefachpersonen nicht gerecht würden und einer deutlichen Anhebung bedürften.

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