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Aktuelle Kammerentwicklungen

Anhörung im Südwesten begonnen, Befragung im Nordwesten verschoben

In Baden-Württemberg schreiten die Entwicklungen hin zu einer Pflegekammer voran. In Niedersachsen ist die Vollbefragung verschoben worden.
In Baden-Württemberg schreiten die Entwicklungen hin zu einer Pflegekammer voran. In Niedersachsen ist die Vollbefragung verschoben worden.

In Baden-Württemberg schreiten die Entwicklungen hin zu einer Pflegekammer voran. Der Gesetzentwurf zur Errichtung einer Kammer liegt seit Mittwoch vor, wie der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Südwest mitteilte. Das Anhörungsverfahren dazu startete ebenfalls am Mittwoch.

Bereits 2018 votierten in einer repräsentativen Befragung unter 1.500 Pflegefachpersonen und Auszubildenden 68 % der Befragten für die Errichtung einer Pflegekammer im Land.

"Wir freuen uns, dass trotz der schwierigen Zeiten der Gesetzentwurf auf den Weg gebracht werden konnte", sagte die Vorsitzende des DBfK Südwest, Andrea Kiefer. Gerade in der aktuellen Krisen-Situation stehe Pflege vermehrt im Fokus. Die Notwendigkeit, eine Kammer zu errichten, werde dabei sehr deutlich. "Dafür zu sorgen, dass die Pflege auch nach der Pandemie nicht von der politischen Agenda verschwindet, ihre Angelegenheiten selbst und auf Augenhöhe mit den anderen Akteuren des Gesundheitswesens in die Hand zu nehmen und die eigenen Forderungen konstruktiv und selbstbewusst zu vertreten, dafür wird die Pflegekammer stehen", so Kiefer weiter.

Vollbefragung in Niedersachsen verschoben

Parallel zu den Entwicklungen im Südwesten wurde bekannt, dass die Vollbefragung zum Bestand der Pflegekammer in Niedersachsen auf die Zeit nach der Corona-Krise verschoben werden soll. Die Online-Befragung sollte ursprünglich im März starten.

Für Pflegende sei die Bekämpfung des Coronavirus zu einer besonderen Herausforderung, heißt es dazu am Mittwoch aus dem niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Wo stehen die einzelnen Bundesländer?

Überblick über die Pflegekammerentwicklungen: Von Desinteresse und Entwicklungsstillstand über abwartende Haltung und Bedarfsermittlung bis hin zu der Schaffung gesetzlicher Voraussetzungen, Urabstimmung und erfolgreicher Arbeit.

 

Der Artikel fasst die Situationen bis Anfang März 2020 zusammen.

   

"In der aktuellen Krisensituation ist es den Pflegefachkräften nicht zuzumuten, den Fragebogen in Ruhe und nach reiflicher Überlegung auszufülle"“, so das Ministerium. Auch die Bewertung der Ergebnisse durch den Landtag müsse hinter den dringenden Entscheidungen, die in der Corona-Bekämpfung zu treffen sind, zurückstehen.

Die Pflegekammer Niedersachsen äußerte sich überrascht zu dieser Entscheidung.

"Die Entscheidung zur Verschiebung ist angesichts der Veränderungen durch die Ausbreitung der Corona-Pandemie einerseits nachzuvollziehen. Andererseits wünschen auch wir uns, dass das Damoklesschwert der Befragung über der Pflegekammer endlich verschwindet. Die Pflegekammer braucht Klarheit, wie die Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren weitergeht", sagte Kammerpräsidentin Nadya Klarmann.

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