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COVID-19

Pflegende starten Aufruf an Spahn

Immer mehr Pflegende unterschreiben seit Dienstag eine Petition, in der sie konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise fordern.
Immer mehr Pflegende unterschreiben seit Dienstag eine Petition, in der sie konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise fordern.

Immer mehr Pflegende unterschreiben eine Petition, in der sie von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung der aktuellen Coronavirus-Krise fordern. Seit Dienstag machen die Initiatoren über die Kampagnenplattform Change.org auf die Situation von Pflegenden in Zeiten von COVID-19 aufmerksam und benennen Versäumnisse. Aktuell haben bereits über 148.000 Menschen den Aufruf unterzeichnet und sekündlich kommen weitere Unterschriften hinzu.

Die Pandemie rolle bereits seit Wochen "absehbar" auf die Gesellschaft zu, heißt es in der Petition – "da hätten wir schon ein bisschen mehr Vorbereitung in den Ministerien und Behörden erwartet".

5 Forderungen an Spahn

Damit Pflegende aufgrund der Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen nicht die Nachsicht hätten, müsse Spahn Folgendes gewährleisten:

  1. Eine sofortige Organisation der Beschaffung wirksamer Schutzmaterialien unter Einbezug aller Möglichkeiten. Im Notfall auch über die Verstaatlichung von Herstellern und deren Zulieferern.
  2. Eine sofortige Aussetzung aller Prüfungen in Pflegeeinrichtungen.
  3. Mobilisierung aller Pflegenden aus diesen Prüfbehörden für einen Einsatz in der Praxis.
  4. Eine sofortige und verlässliche Zusage über eine "kräftige" staatlich finanzierte Lohnzulage für alle, "die dieser Situation standhalten, die ihre Kinder in Notbetreuungsgruppen bringen, Überstunden machen, Pausenzeiten nicht nehmen können, Ruhezeiten nicht einhalten können".
  5. Eine sofortige Zusage über deutliche Lohnsteigerungen für Pflegefachpersonen, die bei einem Einstiegsgehalt von 4.000 Euro liegen müsse.

Am Ende des Petitionstextes warnen die Initiatoren: "Ohne diese Maßnahmen, werden die Beatmungsmaschinen bald nutzlos herumstehen, weil niemand mehr da sein wird, der sie bedient!"

Einige der geforderten Maßnahmen sind bereits schon vor der Petition angelaufen, wie das Aussetzen von Qualitätsprüfungen in Heimen oder die Unterstützung von Pflegenden durch Personal des Medizinischen Diensts der Krankenversicherung.

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