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Tarifstreit am UKSH

Mitarbeiter stimmen für unbefristeten Streik

97 % der Verdi-Mitglieder am UKSH haben sich für unbefristete Streiks ausgesprochen. Bis 6. März haben Klinikvostand und Land Zeit, Vorschläge zu unterbreiten.
97 % der Verdi-Mitglieder am UKSH haben sich für unbefristete Streiks ausgesprochen. Bis 6. März haben Klinikvostand und Land Zeit, Vorschläge zu unterbreiten.

Es wird ernst am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH): Fast alle Verdi-Mitglieder (97 %) haben sich in einer Urabstimmung für unbefristete Streiks ausgesprochen, sollte es nicht deutlich mehr Pflegepersonal geben. Das teilte Verdi-Verhandlungsführer Steffen Kühhirt nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Donnerstag mit.

Nach einem Beschluss der Verdi-Tarifkommission werde dem UKSH-Vorstand und der Landesregierung jetzt bis zum 6. März Zeit gegeben, zielführende Vorschläge zu unterbreiten. Wenn bis dahin kein Ergebnis vorläge, werde es vom 9. März an unbefristete Streiks geben, sagte Kühhirt.

"Das Land und der Vorstand haben jetzt genügend Zeit, um einen Streik abzuwenden", so der Verdi-Verhandlungsführer. "Niemand will streiken müssen, aber wenn es notwendig ist, ist die Kampfbereitschaft mehr als hoch."

Klinikumssprecher Oliver Grieve sagte der dpa, die Türen für Gespräche mit Verdi stünden weit offen, es gebe keine Denkbarrieren.

Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) hofft, einen unbefristeten Streik verhindern zu können. "Für uns als Landesregierung ist das Ergebnis der Urabstimmung Ansporn, nicht nachzulassen bei unseren Anstrengungen, zeitnah gemeinsam eine Lösung zu finden", sagte sie. Die Landesregierung werde mit einem konkreten Terminvorschlag für Verhandlungen auf die Gewerkschaft zugehen.

Das UKSH hat bisher angeboten, 182 zusätzliche Mitarbeitende einzustellen. Aus Verdi-Sicht werden 420 benötigt, um eine angemessene Pflege gewährleisten zu können. Insgesamt beschäftigt das UKSH mehr als 3.000 Pflegende.

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