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Pflegekammer

Jugend und DBfK rühren Werbetrommel

Die Arbeitsgruppe (AG) Junge Pflege im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Nordost und der DBfK Nordwest machen sich für Pflegekammern in der Bundesrepublik stark. So leistet etwa die AG Junge Pflege gemeinsam mit der Partei Grüne Jugend Berlin in den sozialen Medien Aufklärungsarbeit unter #PflegebrauchtKammer. Unter diesem Hashtag sind Berlinerinnen und Berliner aufgerufen, Briefe sowie Mails an ihre Abgeordneten zu schreiben und sich für die Errichtung einer Pflegekammer in der Bundeshauptstadt einzusetzen. Denn bereits 2015 hat sich die Mehrheit der Pflegenden in Berlin in einer repräsentativen Befragung für eine solche Kammer ausgesprochen. Die Landesregierung hat aber bis heute das Befragungsergebnis nicht umgesetzt.

Die Jugendorganisationen haben für die Aktion 2 Beispieltexte vorbereitet: aus der Perspektive professionell Pflegender und aus der Perspektive von Bürgerinnen und Bürgern.

"Wir Pflegenden wissen am besten, was wir benötigen, um einen guten Job zu machen. Doch anstatt uns in politische Entscheidungsprozesse einzubinden, wird über unsere Köpfe hinweg entschieden. Deshalb brauchen wir auch in Berlin die Selbstverwaltung der Pflege, um die Interessen aller Pflegenden im politischen Diskurs direkt zu vertreten und unseren Beruf attraktiv weiterzuentwickeln", sagte die Sprecherin der AG Junge Pflege, Nina Klein, in der vergangenen Woche.

Auch die Mitglieder im DBfK Nordwest setzen auf konsequente Informationspolitik, um für eine Pflegekammer in Nordrhein-Westfalen zu werben. Nach dem positiven Umfrageergebnis im Land gelte es nun, Pflegende zu Multiplikatoren einer guten Idee zu machen, heißt es in einer Mitteilung von Freitag. In kostenlosen und rund 90-minütigen Informationsveranstaltungen will der DBfK darüber aufklären, welche Aufgaben eine Pflegekammer hat, welche Ziele sie verfolgt, wie diese zur Qualitätssicherung und zu mehr Ansehen unter den Pflegeberufen beiträgt.

Denn: Der Grad der Zustimmung zur Pflegekammer steige, je höher der Informationsstand unter den Pflegefachpersonen sei. Der DBfK Nordwest bietet sein Angebot auch für Interessierte in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein an. 

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