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Niederrheinischer Pflegekongress

Thesenpapier gegen Pflegemangel entwickelt

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Politik und Pflege müssen gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen sorgen, um den Fachkräftemangel in den Griff zu bekommen. Das war das Fazit des Niederrheinischen Pflegekongresses, auf dem sich am Dienstag in Neuss knapp 300 Teilnehmer über die Personalnot in der Pflege austauschten und gemeinsam Lösungen entwickelten.

Teilnehmer entwickelten Lösungen

Erstmals seit dem zehnjährigen Bestehen des Kongresses erarbeiteten die Teilnehmer selbst in Workshops und Diskussionsrunden Lösungen zu den Themen Personal, Fachlichkeit und Digitalisierung.

"In den vergangenen Jahren ist sehr viel über die Pflege geredet worden, aber wenig mit der Pflege", sagte Veranstalter Sascha Rehag. "Das möchten wir ändern und den Pflegenden, die an der Basis den Personalmangel direkt miterleben, eine Stimme geben."

Bessere Vergütung, flexible Arbeitszeitmodelle, sichere Dienstpläne

Um die Personalsituation in der Pflege zu verbessern, brauche es ein umfassendes Maßnahmenpaket. Darin waren sich Teilnehmer und Referenten einig. Dazu gehörten beispielsweise eine bessere Vergütung, flexible Arbeitszeitmodelle, sichere Dienstpläne, stärkere Mitspracherechte der Mitarbeiter, eine wertschätzende Führung, Imagekampagnen für die Pflege sowie Investitionen in Bildung.

Auch IT und Robotik könnten helfen, die Arbeitsorganisation zu verbessern und Pflegende zu entlasten. Etwa in Form einer App, die einen selbstorganisierten Dienstplan-Tausch unter den Mitarbeitern ermöglicht.  

Die Ergebnisse des Kongresses wurden in einem grafischen Thesenpapier zusammengefasst und werden dem Bundesministerien für Gesundheit, Familien und Arbeit übergeben.

Diese drei Ministerien erstellen derzeit in einer "Konzertierten Aktion Pflege" ein Konzept, das die Rahmenbedingungen in der Pflege nachhaltig verbessern soll.

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