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Personaluntergrenzen

Intensivmediziner befürchten Bettensperrungen

Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) hat in der Diskussion um Personaluntergrenzen in der Pflege für eine längere Übergangsfrist plädiert. Zwar begrüße die Gesellschaft grundsätzlich das Vorhaben, Personaluntergrenzen zu etablieren. Gleichzeitig befürchtet die DGIIN jedoch, dass diese in der Intensivmedizin zu weiteren Bettensperrungen führen, "weil derzeit das Personal auf dem Arbeitsmarkt schlicht fehlt", sagte der künftige DGIIN-Präsident Christian Karagiannidis am Montag in Berlin. Viele Kliniken könnten bereits jetzt offene Stellen nicht besetzen.

"Vor diesem Hintergrund empfehlen wir, die Untergrenzen erst Mitte 2019 einzuführen, um in dieser Zeit zuvor einen nationalen Aktionsplan zur Stärkung der Pflege umzusetzen."

Wichtig sei in diesem Zusammenhang, die Arbeitsbedingungen für Pflegende zu verbessern, heißt es in einer Stellungnahme. Wenn der Pflegeberuf attraktiver werden soll, bedürfe es einer besseren Bezahlung. Um dies zu fördern, wäre aus Sicht der DGIIN eine praxisnahe Akademisierung der Intensivpflegenden denkbar. Zudem müsse das Gehalt zwischen Zeitarbeits-Pflegenden und dem "besonders wertvollen Stammpersonal" angeglichen werden.

Der Entwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu Personaluntergrenzen wurde Ende August an Ressorts, Länder und Verbände zur Anhörung verschickt. Die Anhörung ist für kommenden Montag vorgesehen.

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