Der beste Schutz vor Infektionen ist, die Hände häufig zu reinigen. Pflegende sollten dabei folgende Tipps berücksichtigen:
Desinfizieren statt waschen
Das Robert Koch-Institut empfiehlt, die Hände lieber zu desinfizieren als zu waschen. Denn unter dem Waschen mit Wasser und Flüssigseife oder seifenfreien Tensiden leidet die Haut mehr als bei der Händedesinfektion.
Waschen bei bestimmten Erregern
Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) empfiehlt das Waschen der Hände bei Kontamination mit Bakteriensporen, Würmern (Helminthen) oder Parasiten (zum Beispiel Kryptosporidien). Wer Patienten mit einer Clostridium-difficile-Diarrhö versorgt, sollte sich laut KRINKO nach Ablegen der Einmalhandschuhe die Hände desinfizieren und sie zusätzlich gründlich waschen.
Beim Waschplatz auf Spritzschutz achten
Laut KRINKO sollten benachbarte Arbeitsflächen eines Handwaschplatzes mittels Spritzschutz abgeschirmt werden, um Kontaminationen vorzubeugen. Empfohlen sind zudem wandmontierte Spender für die Entnahme der Flüssigseife, des Händedesinfektionsmittels sowie der Einmalhandtücher. Der Wasserstrahl sollte nicht direkt auf den Abfluss gerichtet sein, um so die Entstehung von erregerhaltigen Aerosolen zu minimieren.
Weitere Einzelheiten zum richtigen Händewaschen, erfahren Sie hier.
Am vergangenen Samstag war Welthändehygienetag. Mehr zum Aktionstag erfahren Sie hier.