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Aktionsplan soll Gesundheitskompetenz der Bürger verbessern

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Die Mehrheit der Bevölkerung hierzulande steht vor Problemen, wenn es darum geht, gesundheitsrelevante Informationen zu finden, zu verstehen, zu bewerten und zu nutzen. Das soll sich jetzt ändern mit dem "Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz".

Entwickelt wurde der Plan von der Universität Bielefeld, der Robert Bosch Stiftung, der Hertie School of Governance und dem AOK-Bundesverband. Am Montag ist er an den geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) übergeben worden.

Mit dem Aktionsplan gebe es nun "einen wissenschaftlichen Leitfaden, der zeigt, wie die Gesundheitskompetenz in unserem Land bei der Bildung, Ernährung und Arbeit, aber auch durch einen verständlicheren Austausch zwischen Arzt und Patient gestärkt werden kann", sagte Gröhe.

Die 15 Empfehlungen sollen Menschen besser in die Lage versetzen, Informationen mit Bedeutung für ihre eigene Gesundheit zu erfassen. Dazu gehören neben einer verständlicheren Kommunikation beispielsweise auch Lebensmittelampeln. Außerdem soll Gesundheitskompetenz schon in Kitas und Schulen vermittelt werden.

Besonderen Handlungsbedarf gebe es den Autoren des Aktionsplans zufolge bei Menschen mit geringem Bildungsniveau, Älteren, chronisch Kranken und Menschen mit Migrationshintergrund.

Bei konsequenter Umsetzung des Aktionsplans könnten bis zu 15 Milliarden Euro jährlich eingespart werden. Denn auf diese Summe beziffern Experten die Mehrausgaben, die durch unzureichende Gesundheitskompetenz in Deutschland entstehen.

Lesen Sie auch: Gut beraten - Eine verständliche Aufklärung ist die Basis, um im Gesundheitswesen selbstbestimmt Entscheidungen treffen zu können. 

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