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Altenpfleger bleiben länger in ihrem Beruf als angenommen

Altenpflegefachkräfte sind ihrem Beruf treu und verweilen länger als bisher angenommen in ihrem Beruf. Das geht aus einer Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor. Demnach liegt die Verweildauer in der Altenpflege bei über 19 Jahren. Die Ergebnisse der Strukturanalyse widerlegten deutlich die Vorstellung, dass viele Altenpflegefachkräfte schon nach kurzer Zeit ihren Beruf verlassen würden, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort.

"Die Zahlen räumen erneut mit Mythen auf, die seit längerem durch die Welt geistern", kommentierte der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, am Dienstag. Es sei an der Zeit, dass Berufsverbände und Politik sie zur Kenntnis nähmen und daran ihr Reden und ihr Handeln ausrichteten. "Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns allen liegt, um mehr Menschen für den Beruf in der Altenpflege zu gewinnen. Die Zahlen sind aber eine gute Basis, um in der von der künftigen Bundesregierung geplanten ‚Konzertierten Aktion Pflege‘ kluge und richtige Entscheidungen zu treffen", so Meurer weiter.

Aus der gleichen Antwort der Bundesregierung geht aber auch hervor, dass Altenpfleger 2016 mehr als 9,5 Millionen Überstunden geleistet – mehr als ein Drittel davon unbezahlt. 

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