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Kassen fordern Konzept für Krankenhauspflege

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung erwartet von CDU, CSU und SPD ein Gesamtkonzept für eine bessere Pflege in Krankenhäusern. Es dürfe nicht „immer mehr Geld mit der Gießkanne an alle Krankenhäuser ausgeschüttet“ werden, mahnte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Verbands, Johann-Magnus von Stackelberg am Donnerstag in Berlin.

"Wer meint, mit zusätzlichem Geld für eine angeblich nicht finanzierte Tarifsteigerung, Personalprobleme bei der Pflege im Krankenhaus zu lösen, der irrt", so Stackelberg weiter. Die gesetzliche Krankenversicherung zahle den Kliniken für ihre laufenden Kosten schon heute mehr, als für den kompletten Ausgleich der Tarifsteigerungen notwendig wäre.

Eine bessere Pflege am Bett wollten auch die Kassen. "Wer tatsächlich etwas für Pflegekräfte im Krankenhaus tun will, muss innerhalb eines Gesamtkonzepts zusätzliches Geld an zielgerichtete Maßnahmen binden, wie beispielsweise konkrete Personaluntergrenzen." So ließe sich verhindern, dass nachts eine Krankenschwester alleine auf einer Station Dienst tun müsse. Weitere Gelder für einen angeblich notwendigen Ausgleich der Kosten von Tarifsteigerungen seien "eine schöne Illusion der Krankenhausseite, die die realen Probleme von Pflegekräften im Krankenhaus aber nicht löst".

Am Freitagmorgen kündigten CDU und SPD "sofortige und spürbare" Verbesserungen in der Krankenpflege an.

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