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Unübersichtliches Angebot an Fort- und Weiterbildungen

Die bundesweit nicht einheitlich geregelten Fort- und Weiterbildungen erschweren zunehmend den Überblick für Pflegende. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung im Auftrag des Deutschen Bildungsrats für Pflegeberufe (DBR) durchgeführt und am Montag in Berlin vorgestellt hat. Während die Ausbildung in den Pflegeberufen in ganz Deutschland gleich geregelt sei, führten landes- und privatrechtliche Regelungen sowie sozialrechtlich verankerte Vorgaben bei den Fort- und Weiterbildungsangeboten zu Unübersichtlichkeit. Ein Vergleich der einzelnen Angebote sei nur schwer möglich.

„Eine professionelle Pflegepraxis in zunehmend komplexeren Pflegesituationen und Settings erfordert ein transparentes und anschlussfähiges Fort- und Weiterbildungssystem, das vergleichbaren und verbindlichen Standards folgt“, sagte DBR-Vorsitzende Gertrud Stöcker.

Die bestehenden Weiterbildungen müssten deshalb auf den Prüfstand gestellt werden und um Angebote für bereits aus- und weitergebildete Pflegefachpersonen ergänzt werden.  

Damit die Orientierung künftig leichter falle und einheitliche Qualitätsstandards sichergestellt werden könnten, soll auf diese Vorstudie eine größer angelegte Hauptstudie folgen, kündigte Stöcker an.

Insgesamt 37 Fort- und Weiterbildungsangebote wurden für die Vorstudie analysiert.

 

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