Das Forschungsprojekt Nutri-Sense der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften untersucht, wie Ernährung und Flüssigkeitsversorgung in Pflegeheimen besser an individuelle Bedürfnisse angepasst werden können. Im Fokus des Projekts steht die Frage, wie Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme älterer Menschen unter besonderer Berücksichtigung sozialer und kultureller Unterschiede verbessert werden können.
Digitale Unterstützung für kultursensible Pflege
Projektleiterin Martina Hasseler verdeutlichte vergangenen Freitag: "Die Pflege älterer Menschen erfordert individuell angepasste Maßnahmen zur Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme, um Gesundheit zu erhalten und Pflegebedarfe zu reduzieren." Gleichzeitig verweist sie auf bisher unzureichende Berücksichtigung kultureller Vielfalt in Leitlinien.
Die Forschenden wollen digitale Anwendungen entwickeln, die Pflegefachpersonen bei einer diversitätsbewussten Versorgung unterstützen.
Nutri-Sense wird gemeinsam von der Ostfalia Hochschule, der Universität Oldenburg und dem OFFIS‑Institut getragen. Die Förderung erfolgt über das Programm zukunft.niedersachsen.