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Charité-Streik geht weiter, Notdienstvereinbarung abgeschlossen

Auch an diesem Donnerstag geht der Streik der Pflegenden an der Charité – Universitätsmedizin Berlin weiter. Damit hält der Protest bereits seit vier Tagen an. Die Zahl der Streikenden sei nun aber gestiegen, berichtete die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Ursache dafür sei die am Mittwoch zwischen Arbeitgeberseite und Verdi abgeschlossene Notdienstvereinbarung. Die Verhandlungen seien "schwierig, aber konstruktiv" verlaufen. Da die Charité-Leitung die mittlere Führungsebene am Vormittag noch nicht umfänglich über den Abschluss informiert habe, sei es zu einer "Reihe von Auseinandersetzungen" gekommen. 

Anlass für den Streik sind die festgefahrenen Verhandlungen über die Verbesserung und Weiterführung des Tarifvertrags für Gesundheitsschutz. Dabei geht es um die unzureichende Personalausstattung auf Stationen und vielen Funktions- und Arbeitsbereichen. 

Eine Lösung des Tarifkonfliktes sei derzeit nicht in Sicht, laut Verdi-Angaben.

Bereits am Mittwoch hatte die Charité mitgeteilt, dass rund 50 Prozent der geplanten Eingriffe verschoben wurden, Notfalleingriffe aber erfolgten. Mit der jetzt beschlossenen Notdienstvereinbarung bringe die Charité zum Ausdruck, dass sie das Streikrecht selbstverständlich respektiere. 

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