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Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Weniger Zuwanderung von Gesundheitspersonal

Die Corona-Pandemie hat den Zustrom ausländischer Fachpersonen gebremst.

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf die Zuwanderung von medizinischem Gesundheitspersonal. So fällt in dieser Branche der Anstieg der Anerkennungen von im Ausland erworbenen beruflichen Abschlüssen, die als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu deutschen Qualifikationen gelten, deutlich gebremst“ aus, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Die Gesundheitsbranche stellt mit gut zwei Dritteln nach wie vor das Gros aller Anerkennungen. 29.900 (67 %) aller anerkannten Berufsabschlüsse betreffen die medizinischen Gesundheitsberufe. 2019 waren es 27.700 bzw. 65 %. Das entspricht einem Anstieg von etwas über 8 %.

Doch in der Vergangenheit hatte der prozentuale Anstieg der Anerkennungen gegenüber den jeweiligen Vorjahren deutlich höher gelegen: plus 24 % von 2018 auf 2019 und sogar plus 27 % von 2017 auf 2018.

Am häufigsten anerkannt sind die Berufe Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. -pfleger (15.500 – wie im Vorjahr) sowie Ärztin und Arzt (7.600 – 2019: 7.400).

Für die aktuelle Statistik spielte die generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann noch keine Rolle. So erfolgte die große Mehrheit der Anerkennungen 2020 noch im abzulösenden Beruf Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. -pfleger. Allerdings verzeichnete Destatis unter den ausländischen Fachpersonen bereits die ersten 800 Anerkennungen im neuen Beruf.

Branchenübergreifend weniger Neuanträge, mehr Anerkennungen

Über alle Berufssparten hinweg lag die Zahl der Neuanträge auf Anerkennung eines ausländischen Berufsabschlusses im vergangenen Jahr um 3 % niedriger als 2019. Laut Destatis sank die Zahl der Anträge von 43.100 (2019) auf 42.000 (2020).

Immerhin wurden im Vorjahr bundesweit 44 800 (2019: 42.500) ausländische Berufsabschlüsse anerkannt – ein Plus von 5 %. Nach Herkunftsstaaten wurden Anträge aus Bosnien und Herzegowina (3.600), Serbien (3.400) und Syrien (3.100) am häufigsten positiv beschieden.

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