Der Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands (VPU) hat seinen Vorstand für die kommenden drei Jahre neu gewählt.
Torsten Rantzsch vom Universitätsklinikum Düsseldorf bleibt Vorsitzender des VPU. Neu in das Gremium gewählt wurden Christiane Becker vom Universitätsklinikum Halle (Saale), Susanne Arnold vom Universitätsklinikum Augsburg und Marcus Huppertz vom Universitätsklinikum Würzburg. Gemeinsam bilden sie den vierköpfigen Vorstand des Verbands.
Pflegepersonalausstattung im Fokus
Der neu gewählte Vorstand nennt die Pflegepersonalausstattung als eines seiner zentralen Themen für die kommende Amtszeit. Nach Angaben des VPU sollen zudem Finanzierungs- und Steuerungsmodelle für die Pflege an Universitätskliniken weiterentwickelt werden. Weitere Schwerpunkte seien die Erweiterung pflegerischer Kompetenzen, die Etablierung akademischer Rollen sowie Digitalisierung und Datennutzung in der Versorgung.
„Ein Wechsel im Vorstand bedeutet immer auch neue Perspektiven, Erfahrungen und Ideen. Gemeinsam werden wir neue Impulse setzen und die Rolle der Pflege in der Universitätsmedizin weiter stärken“, sagte Rantzsch am Donnerstag.
Drei bisherige Mitglieder scheiden aus
Mit der Neuwahl endet die Amtszeit von Jana Luntz von der Universitätsmedizin Greifswald, Reiner Schrüfer vom Universitätsklinikum Erlangen und Joachim Prölß vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Die drei bisherigen Vorstandsmitglieder kandidierten nicht erneut.
Der VPU vertritt die Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren von 36 Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen in Deutschland. Nach VPU-Angaben repräsentieren die Mitgliedseinrichtungen rund 65.000 Pflegende.