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Weltgesundheitstag

Stärker zusammenarbeiten – national und international

Wie die Gesundheitsversorgung weltweit gerechter werden kann, steht im Fokus des diesjährigen Weltgesundheitstags. Für den DBfK spielt die professionelle Pflege dabei eine entscheidende Rolle.

Wie kann Gesundheitsversorgung weltweit gerechter werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des diesjährigen Weltgesundheitstags am 7. April. "Building a fairer, healthier world" ist das Motto, das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für diesen Tag ausgerufen hat.

Pflegende stärker in primäre Gesundheitsversorgung einbinden

Angesichts globaler Bedrohungen wie aktuell durch das Corona-Virus sei jedes Land "nur so stark wie das schwächste Glied in der Kette", sagte der Präsident des World Health Summit, Axel R. Pries.

"Wir brauchen einen weltweiten Austausch und Partnerschaften zwischen Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen der Politik, Verwaltung und Wissenschaft. Nur so können wir die Weltgesundheit nachhaltig verbessern."

Auch der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) setzt sich für Chancengleichheit in der Gesundheitsversorgung ein und sieht die professionelle Pflege als wichtigen Baustein zum Erreichen dieses Ziels.

DBfK-Präsidentin Christel Bienstein sagte:

"In der Pandemie haben wir gesehen, wie sehr Lebensumstände, Gesundheitskompetenz und Gesundheitszustand über Leben und Tod entscheiden. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, dieses Problem anzugehen."

Die WHO ruft daher am Weltgesundheitstag zu einer einjährigen globalen Kampagne auf: Menschen sollen sich zusammenschließen, um Maßnahmen zur Lösung dieses Problems zu entwickeln.

Bedeutung akademisch ausgebildeter Pflegefachpersonen 

Pflegende könnten hierzu einen maßgeblichen Beitrag leisten, so Bienstein.

Sie sieht eine wichtige und große Chance darin, Pflegefachpersonen mit erweiterten Rollen und Kompetenzen stärker in die primäre Gesundheitsversorgung einzubinden.

Die Schulgesundheitspflege z. B. könne viele Kinder und Familien erreichen. School Nurses seien international bereits weit verbreitet.

"Auch in Deutschland werden Menschen von guten Versorgungsangeboten nicht erreicht. Man muss zu ihnen gehen, sie beraten und begleiten. Das ist eine Aufgabe für akademisch ausgebildete Pflegefachpersonen mit erweiterten Kompetenzen in Public oder Community Health Nursing. Wenn sie stärker im öffentlichen Gesundheitsdienst verankert wären, könnten viel mehr Menschen erreicht werden und würden von den Beratungs- und Unterstützungsangeboten für ihre Gesundheit profitieren."

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