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"Mehr PflegeKRAFT 2.0"

So will der Pflegebevollmächtigte Arbeitsbedingungen verbessern

Andreas Westerfellhaus hat ein 5-Punkte-Programm für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege vorgestellt.
Andreas Westerfellhaus hat ein 5-Punkte-Programm für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege vorgestellt.

Der Bevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat am Montag ein 5-Punkte-Programm für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege vorgestellt.

Der Aussage, die Pflege sei systemrelevant, müssten endlich auch Taten folgen, betonte der Staatssekretär. "Pflegekräfte haben ein Recht auf attraktive Löhne und zeitgemäße Arbeitsbedingungen – im Krankenhaus, der ambulanten und stationären Langzeitpflege und in der Rehabilitation. Es wird Zeit, dass alle Beteiligten, die Einrichtungen, ihre Träger und natürlich auch die Pflegekassen mit diesem Ziel an einem Strang ziehen", so Westerfellhaus weiter.

Das 5-Punkte-Programm "Mehr PflegeKRAFT 2.0" beinhaltet folgende Maßnahmen:

  1. Attraktive Löhne und zeitgemäße Arbeitszeitmodelle müssten in einem Tarifvertrag geregelt werden, der auf die gesamte Langzeitpflegebranche erstreckt werden könne. Das heiße auch, die Refinanzierung von Tariflöhnen müsse Realität werden.
  2. Pflegende brauchten individuell passende Arbeitszeitmodelle und verlässlich ausreichende Erholungsphasen. Bedarfsgerechte Personalbemessung und -ausstattung seien dazu der Schlüssel.
  3. Möglichkeiten der Digitalisierung müssten endlich auch in der Pflege nutzbar gemacht werden. Vordringlich müssten eine einheitliche elektronische Abrechnung sowie eine digitale Anwendung für die Verordnung und Genehmigung häuslicher Krankenpflege umgesetzt werden.
  4. Die Versorgung der Zukunft werde nur mit einem guten Qualifikationsmix und interprofessioneller Zusammenarbeit gelingen. Dazu müssten heilkundliche Aufgaben gezielt und dauerhaft auf Pflegefachpersonen übertragen sowie diese gleichzeitig stärker von einfachen pflegerischen Verrichtungen und pflegefernen Hilfstätigkeiten entlastet werden.
  5. Pflegekammern müssten in allen Bundesländern als Ansprechpartnerinnen für Fortbildung, Standesrecht und fachliche Standards gegründet werden. Die Bundespflegekammer müsse im Gemeinsamen Bundesausschuss und anderen Selbstverwaltungsgremien sitzen sowie die Politik in allen pflegeberuflichen Fragen beraten.

Bereits in der vergangenen Woche hatte u. a. der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe "grundsätzliche und umfassende Reformen" für die Arbeit in Pflegeberufen gefordert.

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