Pflegewissenschaftler Steve Strupeit ist Anfang Juni überraschend gestorben.
Der plötzliche Tod habe innerhalb der Einrichtung "tiefe Trauer und große Bestürzung" ausgelöst, teilt die Universitätsmedizin Greifswald am Donnerstag mit. Er habe den Aufbau der Pflegewissenschaft und des Studiengangs Pflegewissenschaft in Greifswald maßgeblich mitgestaltet. Strupeit war dort zuletzt Direktor des Instituts für Pflegewissenschaft und Interprofessionelles Lernen.
Engagement für Pflegewissenschaft
Nach Angaben der Universitätsmedizin war Strupeit zentral am Aufbau akademischer Strukturen in der Pflege beteiligt. Mit seiner Arbeit habe er die Entwicklung der Pflegewissenschaft in Greifswald geprägt.
"Mit ihm verliert die Universitätsmedizin Greifswald einen geschätzten Kollegen", heißt es im Nachruf.
Würdigungen aus der Fachcommunity
Auch aus der Pflegewissenschaft kommen persönliche Reaktionen. Pflegewissenschaftlerin Martina Hasseler schrieb auf LinkedIn, sein Tod bedeute nicht nur den Verlust eines engagierten Pflegewissenschaftlers, sondern auch eines persönlichen Wegbegleiters.
Einfluss über die Institution hinaus
Strupeit war von 2019 an für drei Jahre Vorsitzender der Dekanekonferenz Pflegewissenschaft und hat die zweite Aktualisierung des Expertenstandards "Pflege von Menschen mit chronischen Wunden" federführend umgesetzt, die Mitte 2025 veröffentlicht wurde.