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Richtungspapier

Pflege weiterentwickeln und nachhaltig stärken

Die Weichen stellen für erweiterte Kompetenzen für Pflegefachpersonen und eine Personalausstattung in der Pflege mit anderem Qualifikationsmix.

Das deutsche Gesundheitssystem sollte sich bereits jetzt für die Zeit nach der Corona-Krise wappnen. Spätestens dann seien zentrale Reformen dringend notwendig, um die Patientenversorgung deutlich zu verbessern. Das geht aus einem gemeinsamen Richtungspapier des Barmer Instituts für Gesundheitssystemforschung, der Robert Bosch Stiftung und der Bertelsmann Stiftung hervor. Der 68-seitige Leitfaden wurde am Dienstag der Öffentlichkeit in Berlin präsentiert und enthält ausgewählte Reformperspektiven u. a. für die professionelle Pflege.

Voraussetzungen für erweiterte Kompetenzen für Pflegefachpersonen schaffen

"Pflegefachpersonen können mehr, als das System ihnen zutraut" – so die Überschrift eines der insgesamt 7 Kapitel. Der Pflegeberuf müsse künftig aufgewertet und weiterentwickelt werden. "Die Heilkundeübertragung auf Pflegefachpersonen erfolgte in der Pandemie und sollte jetzt endgültig eine Option regelhafter erweiterter Kompetenzwahrnehmung entsprechend ausgebildeter Pflegefachpersonen werden", heißt es in dem Papier. Ein einheitliches Heilberufegesetz könne die Grundlage für die unterschiedlich zugeteilten Aufgaben und Tätigkeitsbereiche der Pflege schaffen. Mit der Kompetenzerweiterung müsse auch eine bessere Vergütung für Pflegefachpersonen einhergehen.

Künftige Personalausstattung in der Pflege mit anderem Qualifikationsmix planen

Künftig sei ein konkreter Personalmix in der Pflege vonnöten. Die fachlichen, sozialen und personalen Kompetenzen erforderten unterschiedliche Qualifikationsniveaus – von Pflegehelferinnen und Pflegehelfern über beruflich ausgebildete Pflegefachpersonen bis hin zu hochschulisch ausgebildeten Pflegefachpersonen.

Geschrieben worden ist das Richtungspapier von Gabriele Meyer von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Reinhard Busse von der Technischen Universität Berlin, Boris Augurzky vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen und Ferdinand Gerlach von der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

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