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Welthospiztag

Palliativarbeit zu wenig bekannt

Der DHPV weist anlässlich des Welthospiztags am Samstag darauf hin, dass die umfassenden Möglichkeiten von Hospizarbeit und Palliativversorgung noch zu wenig bekannt sind.

Am 10. Oktober findet unter dem Motto "Solidarität bis zuletzt" der Welthospiztag statt. Informieren, zuhören, begleiten – das seien die Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hospizarbeit. In der breiten Öffentlichkeit sei allerdings noch zu wenig bekannt, dass Hospizarbeit und Palliativversorgung umfassende Möglichkeiten böten, um ein würdevolles, weitgehend beschwerdefreies sowie durchaus selbstbestimmtes und eher am natürlichen Ablauf ausgerichteten Sterben unterstützten. Darauf wies der Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands (DHPV), Winfried Hardinghaus, am Dienstag hin.

Für unsere Abonnenten: Der Patient entscheidet

Mit Urteil vom 26. Februar 2020 hat das Bundesverfassungsgericht das Sterbehilfegesetz, in dem das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Sterbehilfe geregelt ist, für verfassungswidrig und damit für nichtig erklärt. Eine Entscheidung der Patientin oder des Patienten zum Freitod ist in letzter Konsequenz zu akzeptieren – und zwar unabhängig von einer unheilbaren Krankheit. Lesen Sie hier eine Bewertung des Urteils für die praktische Arbeit der Pflege.

Damit diese Möglichkeiten in der Öffentlichkeit mehr Gehör finden, informieren anlässlich des Aktionstags überall in Deutschland Hospizdienste und -einrichtungen über ihre Arbeit. Dazu zählen u. a. auch Letzte-Hilfe-Kurse, Lesungen, Filmabende oder Ausstellungen.

In Dialogen mit Interessierten sollen nicht nur konkrete Angebote der hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung vor Ort aufgezeigt, sondern auch die aktuellen Debatten zu Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid thematisiert werden. Aufgabe von Hospizmitarbeitenden sei es hierbei u. a. Ängste wahrzunehmen und Alternativen aufzuzeigen, so Hardinghaus.

Dossier Palliative Pflege

Sterbende zu begleiten ist keine leichte Aufgabe. Worauf kommt es in der palliativen Versorgung an?

   

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