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Pflegeausbildung

"Junge Pflege" besorgt um Ausbildungsqualität

Die Junge-Pflege-Lenkungsgruppe im DBfK befürchtet Mängel in der Pflegeausbildung aufgrund der Corona-Krise.

Die Junge-Pflege-Lenkungsgruppe im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) befürchtet Mängel in der Pflegeausbildung aufgrund der Corona-Krise. Auszubildende und Studierende der Pflegeberufe treffe die Pandemie besonders hart und viele unter ihnen zudem zu einem "äußerst ungünstigen Zeitpunkt": in der Prüfungsvorbereitung, am Ausbildungsstart oder in ihrer Probezeit. Dazu in einer Reformphase der Pflegeausbildung, die noch nicht überall vollständig abgeschlossen werden konnte.

Lernen in der Krise

Wie sich die Pflegeausbildung in Zeiten von COVID-19 verändert hat, ist Titelthema der Juni-Ausgabe von "Die Schwester | Der Pfleger".

Aufgrund der bundesweiten Schulschließungen seien zudem viele Schülerinnen und Schüler – ungeachtet ihres Ausbildungsstands – in den praktischen Einsatz auf die Stationen geschickt worden, kritisiert die Lenkungsgruppe in einem am Montag veröffentlichten Impulspapier.

Welche Risiken das für alle Beteiligten berge, welche Folgen eine derart "defizitäre" Ausbildungsqualität dauerhaft nach sich ziehe und welche Lösungsansätze dies verhindern könnten, ist Inhalt des Papiers.

Die Junge Pflege im DBfK benennt und begründet u. a. die zu beobachtenden Mängel, verweist auf gesetzliche Verpflichtungen der Ausbildungsträger und stellt begründete Forderungen, etwa nach systematischer Praxisanleitung und -begleitung, psychologischer Betreuung der Auszubildenden während der Pandemie, Förderung digitaler Ausstattung, Anpassung der Probezeitregelung.

 

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