Pflegefachpersonen auf Intensivstationen können sich künftig über Telekonsile schnell und umkompliziert mit Fachexpertinnen und -experten zu zu intensivpflegerischen Fragestellungen austauschen. Möglich macht dies das Virtuelle Krankenhaus NRW (VKh.NRW) in Kooperation mit dem Zentrum für Intensivmedizin Metropole Ruhr (ZIMR) am Universitätsklinikum Essen, schreibt das VKh.NRW in einer Pressemitteilung von Dienstag.
Das innovative Angebot unterstütze nicht nur eine bedarfsgerechte pflegerische Versorgung, sondern fördere auch eine interdisziplinäre und sektorenübergreifende Zusammenarbeit. Dies sei "ein entscheidender Beitrag zur Verbesserung der intensivmedizinischen Versorgungsqualität". Pflegedirektorin und Mitglied des Vorstands der Universitätsmedizin Essen, Andrea Schmidt-Rumposch, betonte: "Wir sind stolz darauf, als erstes Intensivmedizinisches Zentrum Telekonsile in der Intensivpflege anbieten zu können."
Pflegefachpersonen auf Intensivstationen sind eingeladen, das Angebot über die Plattform des VKh.NRW zu nutzen.