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Pflegeberuf

Film "Heldin" verpasst Oscar

ICN-CEO Howard Catton im Gespräch mit Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Volpe über die Entstehung ihres Films "Heldin".

Der International Council of Nurses (ICN) hat den Film "Heldin" öffentlich unterstützt und dessen Bedeutung für die Wahrnehmung des Pflegeberufs hervorgehoben. Anlass war die Bekanntgabe, dass der Film trotz großer internationaler Aufmerksamkeit nicht in die finale Auswahl der Oscar‑Nominierungen aufgenommen wurde. ICN-CEO Catton äußerte sich auf LinkedIn enttäuscht über die Entscheidung der Academy, betonte jedoch die Wirkung des Films über Preise hinaus. "Natürlich ist es enttäuschend, dass 'Heldin' es nicht in die finalen Oscar‑Nominierungen geschafft hat, aber er hat eine Veränderung in der Darstellung des Pflegeberufs angestoßen", schrieb Catton.

Bruch mit stereotypen Bildern von Pflege

Nach Einschätzung des ICN zeigt der Film die pflegerische Arbeit realitätsnah und widerspricht überholten Vorstellungen. Catton zufolge basiert die Wirkung des Films auf der Darstellung dessen, "was Pflegefachpersonen tatsächlich leisten", und trage dazu bei, "veraltete stereotype Wahrnehmungen aufzubrechen".

Auch der Weltpflegeverband selbst bezog klar Stellung. In einem Beitrag des ICN heißt es: "Der für den Oscar nominierte Film 'Late Shift' (so der englischsprachige Titel; Anm. d. Redaktion) hat die volle Unterstützung von Pflegefachpersonen weltweit." Damit verweist der Verband auf den breiten Rückhalt innerhalb der internationalen Pflegecommunity.

Podcast ordnet gesellschaftliche Bedeutung ein

Vertiefend greift der ICN das Thema in seinem Podcast auf. In der betreffenden Folge spricht die Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Volpe mit ICN-CEO Catton über die Entstehung des Films und ihren Zugang zur Darstellung von Pflegearbeit. Thematisiert wird unter anderem, wie Pflege jenseits von Klischees sichtbar gemacht werden kann und welche Rolle Film und Medien für das öffentliche Bild des Berufs spielen.

Catton betonte, dass kulturelle Produktionen wie "Heldin" unabhängig von Auszeichnungen zur gesellschaftlichen Debatte über Pflege beitragen. Die internationale Resonanz zeige, dass pflegerische Arbeit auch außerhalb fachpolitischer Kontexte wahrgenommen werde.

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