Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat den schweizerisch-deutschen Spielfilm "Heldin" ("Late Shift" in der englischsprachien Fassung) in die Shortlist der Kategorie "Best International Feature Film" aufgenommen. Damit hat die Kinoproduktion der schweizerischen Regisseurin Petra Volpe Aussicht auf einen Oscar – die wichtigste Auszeichnung der Filmbranche.
Jede Shortlist besteht aus 15 Filmen. Daraus werden die finalen fünf Nominierten in jeder Kategorie ausgewählt. Diese Entscheidung wird am 22. Januar 2026 bekannt gegeben, bevor die Preisverleihung am 15. März 2026 stattfindet.
Wochenlang auf Platz 1 der Kinocharts der Schweiz
"Heldin" wurde Mitte Februar auf dem Filmfstival Berlinale uraufgeführt und lief anschließend mit großem Erfolg in ausgewählten Kinos in Deutschland, der Schweiz und Österreich. In der Schweiz stand der Film wochenlang auf Platz 1 der Kinocharts und auch in Deutschland war er mit mehr als 300.000 Kinobesucherinnen und -besuchern sehr erfolgreich. Seit Ende Juli ist "Heldin" auch als DVD oder Blu-ray sowie bei allen gängigen Streamingdiensten verfügbar.
Der Film begleitet Pflegefachfrau Floria Lind im Spätdienst auf einer voll belegten Station für onkologische Chirurgie. Weil kurzfristig eine Kollegin krankheitsbedingt ausfällt, muss Lind die hohe Arbeitsbelastung mit nur einer Auszubildenden bewältigen. Trotz der angespannten Situation betreut sie die überwiegend schwer erkrankten Patientinnen und Patienten mit Sorgfalt und Professionalität. Doch dann unterläuft der Pflegefachfrau ein Fehler: Sie verwechselt ein Schmerzmedikament und ein Patient erleidet eine potenziell lebensbedrohliche Schockreaktion. Der Dienst gerät allmählich außer Kontrolle.