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Internationale Personalgewinnung

Faire Anwerbung soll für Azubis gelten

Faire Anwerbung: Gütesiegel soll für Azubis gelten

Das Gütesiegel "Faire Anwerbung Pflege Deutschland" soll ab 2027 auch auf internationale Ausbildungssuchende ausgeweitet werden. Darauf weist das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hin, das einen Entwurf überarbeiteter Güte- und Prüfbestimmungen veröffentlicht hat. Die Neuregelungen können bis 24. August kommentiert werden.

Das seit 2022 vergebene Gütesiegel zeichnet Personalagenturen sowie Einrichtungen aus, die definierte Standards für die Anwerbung internationaler Pflegekräfte erfüllen. Zu den Voraussetzungen gehört unter anderem, dass Arbeitgeber die Kosten der Rekrutierung einschließlich der Sprachkurse übernehmen.

Ausweitung auf internationale Auszubildende

Nach Angaben des KDA wird der Geltungsbereich des Gütesiegels künftig auf internationale Ausbildungssuchende erweitert. Die entsprechende Regelung soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten. Zudem seien die bestehenden Anforderungen für die Anwerbung von Pflegefachpersonen überarbeitet, vereinfacht und präzisiert worden.

Die Änderungen beruhen laut KDA unter anderem auf Empfehlungen aus dem Review-Bericht 2025 des Deutschen Kompetenzzentrums für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen.

Entwurf liegt zur Kommentierung vor

Die aktuelle Entwurfsfassung ist nach Angaben des KDA in einem Beteiligungsprozess entstanden. In die Überarbeitung seien Ergebnisse aus mehr als 15 Workshops und Interviews mit Fachleuten sowie Beratungen eines neu eingerichteten Expertenkomitees eingeflossen.

Nach KDA-Angaben wurden bislang mehr als 60 Personalagenturen, Kliniken und weitere Einrichtungen mit dem RAL-Gütezeichen "Faire Anwerbung Pflege Deutschland" ausgezeichnet.

Die Kommentierungsphase für die überarbeiteten Güte- und Prüfbestimmungen läuft sechs Wochen und endet am 24. August 2026. 

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