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Pflegepolitik

DPR startet Kampagne mit 25 Mitgliedsorganisationen

DPR startet Kampagne mit 25 Mitgliedsorganisationen

Der Deutsche Pflegerat (DPR) hat gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen die Kampagne #DeutschlandWelchePflegeWillstDu gestartet. Bis zum Deutschen Pflegetag im November wollen die beteiligten Verbände und Organisationen Forderungen zur Stärkung der professionellen Pflege öffentlich machen.

Wie der DPR am Freitag mitgeteilt hat, beteiligen sich an der Kampagne erstmals alle 25 Mitgliedsorganisationen des Dachverbands. Dazu gehören unter anderem die Pflegekammer Nordrhein-Westfalen, die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz sowie die Vereinigung der Pflegenden in Bayern. 

Aktionen bis zum Deutschen Pflegetag

Nach Angaben des DPR läuft die Kampagne bis zum Deutschen Pflegetag am 12. und 13. November 2026 in Berlin. Geplant sind Pressemitteilungen, Interviews, Videos, Social-Media-Aktionen sowie eine Demonstration am 11. November. 

Jede Woche soll mindestens eine Mitgliedsorganisation mit ihren Positionen und Forderungen im Mittelpunkt stehen. Alle Beiträge werden nach Angaben des Verbands auf der Website des DPR veröffentlicht. 

Forderung nach stärkerer Beteiligung

DPR-Präsidentin Christine Vogler fordert eine stärkere Einbindung der Profession Pflege in politische Entscheidungen: "Die Profession Pflege muss verbindlich an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Ihre Expertise muss Entscheidungen prägen."

Zugleich appelliert der DPR, pflegerische Kompetenzen und Handlungsfelder rechtlich abzusichern und stärker für die Versorgung zu nutzen. Die Kampagne soll nach Angaben des Verbands auf strukturelle Hindernisse für die Profession aufmerksam machen. 

Dachverband seit 1998

Der Deutsche Pflegerat wurde 1998 gegründet, um die Positionen von Pflegeorganisationen auf Bundesebene zu bündeln und die politische Interessenvertretung der Profession zu koordinieren. Nach eigenen Angaben vertritt der Verband die Interessen von rund 1,7 Millionen beruflich Pflegenden und Hebammen in Deutschland.

Das sind die DPR-Mitgliedsverbände

Seit 14. Februar 2026 ist der DPR gemäß der Pflegeberufebeteiligungsverordnung anerkannte maßgebliche Organisation der Pflegeberufe auf Bundesebene. Zum DPR gehören:

  • Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen (ADS)
  • Anbieterverband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen (AVG)
  • Bundes-Dekanekonferenz Pflegewissenschaft
  • Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe (BLGS)
  • Bundesverband Geriatrie (BVG)
  • Bundesverband Pflegemanagement
  • Deutscher Hebammenverband (DHV)
  • Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland (BeKD)
  • Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie (BFLK)
  • Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK)
  • Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP)
  • Deutsche Gesellschaft für Endoskopiefachberufe (DEGEA)
  • Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF)
  • Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
  • Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP)
  • Deutscher Pflegeverband (DPV)
  • Deutsches Netzwerk Advanced Practice Nursing & Advanced Nursing Practice (DNAPN)
  • Initiative Chronische Wunden (ICW)
  • Katholischer Pflegeverband
  • Landespflegekammer Rheinland-Pfalz
  • Pflegekammer Nordrhein-Westfalen
  • Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz (VdS)
  • Verband für Anthroposophische Pflege (VfAP)
  • Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands (VPU)
  • Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB)

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