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Pflege in Sachsen

DBfK begrüßt harten Lockdown

Die Zahl der Pflegenden, die am Limit arbeiten, sei besorgniserregend, sagte DBfK-Südost-Geschäftsführerin Marliese Biederbeck am Mittwoch.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Südost hält die ab kommenden Montag in Sachsen geltenden Verschärfungen der Corona-Regeln als längst überfällig. Er sei nötig, um Schlimmeres zu verhindern. Gleichzeitig warnte der Verband vor einer weiteren Gefährdung des Pflegepersonals, das schon jetzt extrem belastet sei. Die Zahl der Pflegenden, die am Limit arbeiten, sei besorgniserregend, sagte DBfK-Südost-Geschäftsführerin Marliese Biederbeck am Mittwoch.

Arbeitsbelastung der Pflegenden hat Grenze erreicht

Die Arbeitsbelastung der Pflegefachpersonen habe eine Grenze erreicht. Vielerorts arbeiteten Pflegende 60 Stunden bei extrem ausgedünnter Personaldecke. Viele Pflegende fallen momentan aus, weil sie selbst krank seien, sei es wegen einer Infektion oder aufgrund der Arbeitsbelastung.

"Jetzt ist es das Wichtigste, die Pflegenden, die tagtäglich und unermüdlich im Einsatz sind, zu schützen und nicht weiter zu gefährden. Pflegende brauchen jetzt jegliche Unterstützung, um weder krank zu werden noch in Quarantäne zu müssen", so Biederbeck weiter.

Zum Gesundheitsschutz der professionell Pflegenden gehörten geregelte Arbeitszeiten, genügend Pausen, aber auch die Ausstattung mit ausreichend Schutzkleidung sowie regelmäßige Testungen verknüpft mit schnellen Ergebnissen in allen Bereichen der Pflege.

Keine Personalressourcen

"Auch ohne Pandemie hat das System Pflege keine Personalressourcen, weitere Engpässe durch erkranktes Personal können wir uns als Gesellschaft schlicht nicht leisten", mahnte Biederbeck.

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