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Rheinland-Pfalz

CDU-Fraktion: Zwölf Vorschläge gegen "Pflegenotstand"

Nach Ansicht der CDU-Landtagsfraktion droht in Rheinland-Pfalz ein Pflegenotstand. Mit zwölf Forderungen soll sich die Lage deutlich verbessern.Nach Ansicht der CDU-Landtagsfraktion droht in Rheinland-Pfalz ein Pflegenotstand. Mit zwölf Forderungen soll sich die Lage deutlich verbessern.

Die CDU-Landtagsfraktion fordert ein "Aktionsbündnis Pflege" in Rheinland-Pfalz. Der Sprecher für Soziales in der CDU-Fraktion, Michael Wäschenbach, sagte am Montag in Mainz: "Überall brennt die Hütte." Seine Fraktion werde zur Verbesserung der Lage zwölf Forderungen in der Plenarsitzung in dieser Woche einbringen.

Flexible Fachkraftquote 

Die Fachkraftquote etwa müsse flexibler an die Gegebenheiten angepasst werden und die Investitionskosten in Pflegeeinrichtungen –  wie in anderen Bundesländern – übernommen werden, verlangte Wäschenbach. Notwendig sei auch eine deutliche Entbürokratisierung. Wäschebach betonte:

"Wir sehen in der Pflege eine Großbaustelle."

Die Beschäftigten litten unter Depressionen und Stress und flüchteten in Leiharbeit. Viele pflegende Angehörige seien am Limit, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sei nur ganz schwer herzustellen und der Eigenanteil an der Unterbringung in Senioreneinrichtungen in Rheinland-Pfalz höher als in vielen anderen Bundesländern.

Pflegekammer fordert Vorhaltepauschale für ambulante Pflege

Die Landespflegekammer sieht die ambulante Pflege vor dem Zusammenbruch. Der Präsident der Kammer, Markus Mai, betonte, die finanzielle Basis der ambulanten Pflegedienste müsse gestärkt werden, um eine kontinuierliche und qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen. Er plädierte für die Einführung einer Pauschale zur Sicherstellung der Finanzierung und für zusätzliche Liquidität. 

Quelle: dpa

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