Die Vertreterversammlung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hat die laufende Mitgliederbefragung vor dem geplanten Ende am 2. April abgebrochen. Auch eine mögliche Verlängerung fand keine Zustimmung.
Abbruch wegen „aufgeheizter Stimmung“
Ausschlaggebend für die Entscheidung sei die „zunehmend aufgeheizte Stimmung“ der vergangenen Wochen gewesen. Laut Kammerpräsident Markus Mai sei das Verfahren „durch politische Einflussnahme im Umfeld des Wahlkampfs sowie durch anhaltende öffentliche Diskussionen erheblich belastet“ worden. Zudem hätten Berichte über technische und organisatorische Probleme Zweifel an der Aussagekraft der Befragung verstärkt.
Unter diesen Bedingungen sei eine sachliche Meinungsbildung nicht mehr gewährleistet gewesen, so Mai weiter. Das ursprüngliche Ziel, eine tragfähige Grundlage für weitere Entscheidungen zu schaffen, sei damit nicht mehr erreichbar.
Bislang erhobene Daten werden gelöscht
Die bislang erhobenen Daten sollen nun vom beauftragten Softwareunternehmen vollständig gelöscht werden. Vorstand und Vertreterversammlung wollen in den kommenden Wochen über das weitere Vorgehen beraten.