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Pflegekammer Baden-Württemberg

AG Junge Pflege besorgt über Zukunft der Profession

Ohne politisches Mitspracherecht könne sich die Profession Pflege nicht weiterentwickeln oder eine öffentliche Stimme mit nötiger Reichweite erzielen.

Die Arbeitsgruppe (AG) Junge Pflege des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) Südwest hat sich besorgt geäußert über die Zukunft der Profession Pflege. Die pflegerische Selbstverwaltung im Land befinde sich derzeit im Aufbau. Dennoch versuchten kritische Stimmen – allen voran die Gewerkschaft Verdi – die Errichtung einer Landespflegekammer in Baden-Württemberg "mit allen Mitteln zu verhindern".

Dreiklang aus Gewerkschaften, Berufsverbänden und Politik nötig

Der Berufsstand könne sich ohne politisches Mitspracherecht weder weiterentwickeln noch eine eigene öffentliche Stimme mit nötiger Reichweite erzielen, teilte die AG am Montag mit. Die Etablierung einer Pflegekammer trage zur weiteren Professionalisierung des Pflegeberufs und zur Steigerung der allgemeinen Pflegequalität bei. Die AG Junge Pflege schreibt:

"Generell befürworten wir eine Pflegekammer, welche eng mit den Gewerkschaften, Berufsverbänden und der Politik zusammenarbeitet. Um Bedingungen zu verändern und die Zukunft gemeinsam gestalten zu können, ist der beschriebene 'Dreiklang' unabdingbar."

Sachlich und konstruktiv diskutieren 

Allerdings distanzierte sich die AG deutlich von der Art der Kommunikation, die Verdi erst kürzlich mit einer Postkartenkampagne primär an den Uniklinika im Land gezeigt habe. Im Format einer Weihnachtskarte habe die Gewerkschaft "polemisch" dazu aufgerufen, sich gegen die Errichtung der Pflegekammer auszusprechen. Das sei in unsachlicher und "gar populistischer" Weise erfolgt.

Die AG Junge Pflege plädierte für einen offenen, sachlichen und konstruktiven Dialog, um gemeinsam das bestmögliche Ergebnis für professionell Pflegende zu erreichen.

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