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Primärqualifizierende Pflegestudiengänge

Stipendium: Studierende erhalten 600 Euro pro Monat für Pflegestudium

Mit einem Stipendium für bis zu 3 Jahre fördert Bayern Studierende in primärqualifizierenden Pflegestudiengängen.

Bayerische Studierende ab dem zweiten Semester in primärqualifizierenden Pflegestudiengängen können sich zum Wintersemester 2022/2023 für ein Stipendium bewerben. Vorgesehen ist ein monatlicher Festbetrag von 600 Euro über eine Laufzeit von bis zu 3 Jahren, teilte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Freitag mit. Sein Vorhaben hatte der CSU-Politiker bereits Ende vergangenen Jahres angekündigt.

Bedingung: mind. 3 Jahre in der Pflege in Bayern arbeiten

Das Stipendium stehe allen offen, die bereits in Vollzeit einen primärqualifizierenden Pflegestudiengang an einer bayerischen Hochschule oder Universität aufgenommen hätten, erläuterte Holetschek. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten verpflichteten sich, nach dem Studium für mind. 3 Jahre in einer Einrichtung der Akutpflege, der ambulanten oder stationären Langzeitpflege, in der psychiatrischen oder pädiatrischen Versorgung in Bayern zu arbeiten.

Interessierte können das Stipendium beim Bayerischen Landesamt für Pflege beantragen. Die entsprechenden Formulare sollen dort "rechtzeitig" zur Verfügung stehen.

6 Einrichtungen bieten primärqualifizierende Pflegestudiengänge an

Folgende Universitäten und Hochschulen bieten in Bayern primärqualifizierende Pflegestudiengänge an:

  • Evangelische Hochschule Nürnberg
  • Hochschule Kempten
  • Hochschule München
  • Katholische Stiftungshochschule München
  • Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
  • Technische Hochschule Deggendorf

Holetschek kritisierte, dass der Bund seiner Verpflichtung bislang nicht nachkommt:

"Wir haben den Bund mehrfach auf das Problem hingewiesen, dass Pflege-Studierende vor allem in den Praxisphasen finanziell auf sich gestellt sind, aber nichts ist passiert. Deshalb geht Bayern jetzt mit diesem Stipendium in Vorleistung. Das entbindet den Bund aber nicht von seiner Verantwortung, selbst aktiv zu werden. Denn der primärqualifizierende Studiengang Pflege muss deutschlandweit attraktiv sein."

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