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Pflegende aus dem Ausland

Servicestelle zur Berufsanerkennung nimmt Arbeit auf

Die Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung soll bürokratische Hürden für Pflegende aus dem Ausland abbauen. Serbien will allerdings keine Pflegende mehr nach Deutschland schicken.
Die Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung soll bürokratische Hürden für Pflegende aus dem Ausland abbauen. Serbien will allerdings keine Pflegende mehr nach Deutschland schicken.

Im Februar hat die Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA) in Bonn offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll Pflegefachpersonen aus dem Ausland dabei unterstützen, in Deutschland beruflich Fuß zu fassen.

Die Stelle ist eine Maßnahme der"Konzertierten Aktion Pflege".

"Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird nur ein Erfolg werden, wenn wir die Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsabschlüsse effizient gestalten. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit der Zentralen Servicestelle Berufsanerkennung einen wichtigen Beitrag leisten, um ausländische Fachkräfte so schnell wie möglich in den Arbeitsmarkt zu integrieren", sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

ZSBA hilft bei der Jobsuche

Die ZSBA soll im komplexen System der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Deutschland eine Lotsenfunktion für Bewerberinnen und Bewerber übernehmen. Die Servicestelle unterstützt Pflegende aus dem Ausland bei der Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen für die zuständige Anerkennungsstelle, informiert über regionale Beratungs- sowie Qualifizierungsangebote und hilft bei der Jobsuche.

Mit der Servicestelle setze man ein klares Signal der Willkommenskultur, sagte das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), Daniel Terzenbach: "Qualifizierte Fachkräfte im Ausland zu gewinnen, ist harte Arbeit. Wir stehen mit anderen Ländern im Wettbewerb um die besten Köpfe. Umso wichtiger ist es, den Weg nach Deutschland so reibungslos wie möglich zu gestalten."

Serbien will keine Pflegende mehr nach Deutschland schicken

Erst vor wenigen Tagen ist bekannt geworden, dass Serbien keine Pflegende mehr nach Deutschland schicken will. Eine entsprechende Kooperation mit Deutschland zur Vermittlung der Pflegenden sei überraschend ausgesetzt worden, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete.

Dabei geht es um das seit 2013 laufende Triple-Win-Projekt der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und der BA, das auch Vereinbarungen mit Bosnien und Herzegowina, Tunesien sowie den Philippinen beinhaltet. Auch im Kosovo wird fleißig um Pflegende geworben. 

Ein Wechsel von Pflegenden nach Deutschland werde in Serbien inzwischen zunehmend "kritischer betrachtet", hieß es von der BA.

Mit den anderen Partnerländern solle die Zusammenarbeit weiterlaufen. Bislang dauert die Visavergabe allerdings zu lang. V. a. Pflegende von den Philippinen müssen mitunter 6 Monate auf ihr Visa warten.

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